Aktuelles Bilder aus dem Gemeindeleben
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Helfer für Hospizdienst der Caritas Pfarreiratswahl - Ergebnis Nov. 2017
Telefonseelsorge sucht Mitarbeiter Scivias -  Wisse die Wege Okt. 2017
Leihen statt kaufen - Auch das ist Umweltschutz OT Wankum - 65 Priesterjub. Pfr. Derstappen Okt. 2017
Öffnungszeiten Büchereien OT Wankum - Nachruf Pfr. Roeloffs Okt. 2017
Sesmaroglo Kids e.V OT Herongen - neue Messdiener Okt. 2017
Tiptoi in der Bücherei Wachtendonk OT Wachtendonk - 40 Jahre Leprahilfe Okt. 2017
  Tiptoi in der Bücherei Herongen OT Herongen - Ausflug der Vorschulkinder Sept. 2017
Juli 2017 Glaubensboten am Wegesrand Sept. 2017
  Neue Öffnungszeiten in den Pfarrbüros Verabschiedung Peter Dieser Sept. 2017
Okt. 2017   Pilgerfahrt nach Moresnet Aug. 2017
  Familienzentrum "Miteinander" OT Herongen - Schwester Karoline zu Besuch Juli 2017
Nov. 2017   OT Wachtendonk - Kita-Forscherfest Juli 2017
  OT Wachtendonk - KFZ-Parkplatz am Friedhof Besuch aus Sobradinho Juli 2017
01.11. Allerheiligen Kaffee unterm Turm Juni 2017
06.11. Martinszug der Kindergärten    
11.11. OT Herongen - St. Martinszug Gemeindeversammlung Juni 2017
11./12.11. Wahl des Pfarreirats OT Wankum - Kita auf dem Bauernhof Juni 2017
11./12.11. Wahl des Pfarreirats - die Kandidaten OT Wachtendonk - Kaffee unterm Turm Juni 2017
15.11. ARG - Seniorentreff - Karnevalserwachen OT Wankum - Riders- und Landjugendparty Juni 2017
17.11 Taizé-Andacht    
18.11. OT Wachtendonk - Spielzeubörse der Kita    
19.11. OT Wachtendonk - KÖB Buchausstellung    
19.11. OT Herongen - Weihnachtsmarkt d. Afrikahilfe    
22.11. Ökum. Gottesdienst zum Buß- und Bettag    
26.11. OT Herongen - Christkönigsfest    
Dez. 2017      
  Ökumenische Herbergssuche    
  Adventgestaltung der Sonntagsmessen    
07.12. OT Wachtendonk - Eventcafé der Bücherei    
09.12. Weihe und Pfarrjubiläum    
10.12. OT Herongen - Adventssingen    
25./26.12. Offene Kirchen    
April 2018       
  Erstkommunion in St. Marien    
Diverse Allgemeine Sozialberatung    
  Allgemeine Sozialberatung jetzt auch in Wachtendonk    
  Neu: OFFENES OHR - Caritas in Herongen    
  OT Herongen - Krabbelgruppen    
  OT Herongen - Seniorenkegeln    
  OT Herongen - Tauftäfelchen    
OT Herongen - Frühstückstreff    
       
       
   
     
     
       
     
       
     
       
       
       
       
       
       
     
 
       
     
   
     
     
     
     
       
 
     
     
   
     
     
     
     
                

Zwei Stunden Zuhören pro Woche

Freiwillige Helfer für neuen Hospizdienst der Caritas gesucht

 

Schon die ersten Erfahrungen in unserem neuen ambulanten Hospizdienst der Caritas, haben viele der freiwilligen Hospizhelfer als große Bereicherung erlebt: „Durch die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben hat mein Leben erst an Fülle gewonnen. Im Bewusstsein, wie schnell alles zu Ende gehen kann, habe ich meine Prioritäten neu geordnet.“ Derzeit nehmen 13 Ehrenamtler an einem Qualifizierungskurs zum Hospizhelfer teil. Weil sich aber viele Menschen wünschen, in Begleitung zu sterben, plant die Caritas einen weiteren Kurs und sucht noch Freiwillige, die Sterbende und deren Angehörige zu Hause oder im Seniorenheim begleiten. Der Zeitaufwand dabei ist meist gering. „Oft reicht es schon, den Betroffenen zwei Stunden pro Woche einfach zuzuhören“, sagt Birgit Stienen, die den  ambulanten Hospizdienst aufbaut. Generell geht es bei der Sterbebegleitung nicht um das Warten auf den Tod, sondern darum, die verbliebene Zeit möglichst intensiv gemeinsam zu erleben. 

Wer sich für die Tätigkeit als Hospizhelfer interessiert, kann sich bei Birgit Stienen beim Caritas-Pflegeteam in Kevelaer (Tel. 02832-9780550) melden. Interessierte haben dann die Möglichkeit, sich in mehreren Vier-Augen-Gesprächen darüber klar zu werden, ob sie sich dieser Aufgabe wirklich annehmen möchten, bevor sie den dreimonatigen Qualifizierungskurs beginnen. Auch Menschen, die den Hospizdienst der Caritas in Anspruch nehmen möchten, können sich bei Birgit Stienen melden.

 

 

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TELEFONSEELSORGE NIEDERRHEIN/WESTMÜNSTERLAND

sucht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Die TelefonSeelsorge Niederrhein/Westmünsterland sucht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine Ausbildungsgruppe, die im Herbst 2012 beginnt.

 

Gefragt sind Frauen und Männer, die bereit sind, sich anderen Menschen am Telefon in ihren unterschiedlichsten Alltagsproblemen und Krisensituationen als Gesprächspartner/innen ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. Gesucht werden Menschen, die genügend Kraft erübrigen können, mit den Anruferinnen und Anrufern nach           Lösungen zu suchen, die der jeweiligen Situation und den Lebensverhältnissen der        Anrufenden angemessen sind. Sie müssen bereit sein, sich während der einjährigen Ausbildungszeit selbst in Frage zu stellen und an sich zu arbeiten.

 

Die Ausbildung erfolgt nach bundeseinheitlichen Richtlinien. Sie enthält als wichtigste Elemente die Selbsterfahrung und die Gesprächsführung. Darüber hinaus lernen die künftigen ehrenamtlichen Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger aktiv      zuzuhören und sich selbst sowie die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner vorurteilsfrei anzunehmen.

 

Voraussetzung für die Mitarbeit ist körperliche und seelische Gesundheit. Nach    Beendigung der Ausbildungszeit erwartet die TelefonSeelsorge von ihren Mitarbeiter-innen und Mitarbeitern die Übernahme von jeweils drei Diensten zu je 4 Stunden im Monat, tagsüber und nachts, denn die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr gesprächsbereit. Die Fahrtkosten zum Dienst werden erstattet. Der Standort der        TelefonSeelsorge ist Wesel.

 

Wenn Sie sich für diese Tätigkeit interessieren erhalten Sie hier weitere

Informationen:

TelefonSeelsorge Niederrhein/Westmünsterland

Postfach 101106

46471 Wesel

Tel.: 0281 – 156-141 (Montag – Freitag von 9:00 – 13:00 Uhr)

Email: telefonseelsorge@kirchenkreis-wesel.net

Internet: www.telefonseelsorge-niederrhein.de

 

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Oktober2013

KÖB St. Michael

Leihen statt Kaufen       

          auch das ist Umweltschutz

 

Das Umweltbundesamt (UBA) stellt Bibliotheken ab sofort 500 Energiesparpakete zur Verfügung. Wir hier in Wachtendonk sind mit dabei!

Das Energiesparpaket kann kostenlos bei uns ausgeliehen werden.  

Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen, zum Teil in Höhe eines dreistelligen Euro-Betrags pro Jahr, erklärt UBA-Präsident Jochen Flasbarth.

Mit dem Energiesparpaket helfen wir als Bücherei den Leserinnen und Lesern, den aktuellen  Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln. 

Elektrogeräte wie Computer, Radios oder DVD-Spieler haben eines gemeinsam: Sie verbrauchen auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen und im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus sind.

Diese unnötige Energievergeudung verursacht in deutschen Privathaushalten und Büros jährlich Kosten von mindestens fünf bis sechs Milliarden Euro.

Im Haushalt sind es vor allem ältere Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner, die meist unverhältnismäßig viel Strom verbrauchen. Daraus lässt sich allerdings nicht schließen, dass neue Geräte grundsätzlich sparsam mit Energie umgehen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind zum Teil recht groß. Der Energiekostenmonitor, ein Gerät zum Strom messen, bietet hierfür eine Lösung: 

Das Energiesparpaket des UBA! 

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Das Paket enthält neben einem Strom-Messgerät und einem Verlängerungskabel mit Ein-/Ausschalter eine ausführliche Bedienungsanleitung und wichtige Informationen zum Energiesparen. Diesen Flyer zum Energiesparen dürfen die Leserinnen und Leser nach der Ausleihe gern behalten, damit sie sich auch weiterhin zu Hause informieren können.Ein kleines Messgerät zeigt, zwischen Steckdose und dem zu untersuchenden Gerät gesteckt, den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. So sieht man, ob die Waschmaschine zum Beispiel auch im ausgeschalteten Zustand Strom zieht. Mit dem Messgerät lassen sich auch die jährlichen Betriebskosten des Kühlschranks ermitteln,was eine gute Entscheidungshilfe für eine eventuelle Neuanschaffung schafft. Sicherlich wird auch der hohe Stromverbrauch im Standby-Modus überraschen und zum kompletten Ausschalten der Geräte bei Nichtnutzung überzeugen!

Machen Sie mit und leihen Sie sich das Energiemessgeräte

einfach wie ein Buch bei uns aus!

 

 

 

Öffnungzeiten der Büchereien

Bücherei St. Michael, Wachtendonk

sonntags von 10 - 12.30 h

mittwoch von 9 - 10.30 h

donnerstags von 16 - 18 h

Bücherei St. Martin, Wankum

sonntags von 10.30 - 12 h

donnerstags von 16.30 - 17.30 h

Bücherei St. Amandus, Herongen

sonntags von 10.30 - 11.30 h

mittwochs von 16.30 - 17.30 h

 

 

 

 

 

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Spenden für ein Lächeln rund um die Welt!

 

„Send a smile around the globe“ (Sesmaroglo)! Getreu diesem Leitsatz sammelt Sesmaroglo Kids e.V. Spenden für bedürftige Kinder in Afrika.

Im Juni 2014 in Wachtendonk gegründet, fördert der Verein die Hilfe zur Selbsthilfe in Ghana (Westafrika). So sollen Projekte künftig auch ohne weitere Unterstützung des Vereins fortführbar sein.

Der gemeinnützige Verein arbeitet derzeit in Accra in Kooperation mit anderen Vereinen und Organisationen zusammen. Das aktuelle zentrale Projekt, für das sich der Vorstand, bestehend aus Robin Bieling, Felix Grohé, Annette Bickel, Leonie Hoff und Jörg Zurhorst, entschieden hat, ist die Farm of Hope - die Straßenkinder Farm. Sie wurde durch die NGO „Go for Ghana“, einer ghanaischen Institution, die mit mehreren deutschen Vereinen zusammenarbeitet, ins Leben gerufen. Die Farm wird aus einem Schul- und einem Schlafgebäude bestehen, sodass die Straßenkinder dort unterrichtet werden können und eine Unterkunft finden. Mit dem Anbau von Getreide und Gemüse sollen Eigenbedarf gestillt und Überschüsse verkauft werden, um letztlich die Ausgaben der Farm zu decken. Sesmaroglo Kids e.V. bringt sich durch den Bau des Wohngebäudes in das Projekt ein.

Basis und Auswahlkriterien für die Projekte des Vereins sind die vier Bereiche Bildung, Gesundheit, Ernährung und Unterkünfte. Aktuell hat Sesmaroglo Kids e.V., Wachtendonker Geschäfte für sich gewinnen können, den Verein zu unterstützen und Spendenboxen aufzustellen. Wenn Sie also künftig in Wachtendonk einkaufen und die Spendenboxen sehen, denken Sie doch daran, dass Ihre Cents dazu beitragen können, dass einige Kinder in Ghana schon bald auf der Farm of Hope leben und unterrichtet werden können.

Info: www.sesmaroglo-kids.de

 

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OT Wachtendonk

Tiptoi neu bei uns in der Bücherei

Seit Anfang des Jahres können die bekannten Tiptoi-Bücher nun in großer Auswahl bei uns ausgeliehen werden.

Tiptoi ist ein vom Ravensburger Verlag angebotenes interaktives Leseerlebnis. Mit diesem System können neben dem normalen Lesen des Buches mit Hilfe eines Stiftes mit Player-Funktion Geräusche oder Lieder zum Thema gehört werden. Der Stift liest auch Texte vor oder erläutert Bilder. Zudem können Wissensfragen zum Buchthema beantwortet werden oder Erlerntes durch kleine Spiele geübt werden.

Die meisten Bücher der Tiptoi-Reihe sind Sachbücher aus der Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe. Aber mittlerweile werden auch mehr Bücher für Grundschulkinder angeboten, für dieses Jahr sind eine ganze Reihe Bücher angekündigt. Bei entsprechender Nachfrage werden wir natürlich auch die neu erscheinenden Bücher anschaffen.

Viele Familien kennen und besitzen den zum Arbeiten mit den Tiptoi-Büchern benötigen Tiptoi-Stift bereits. Aber auch Familien, die sich diese Art des Lesens und der Informationsbeschaffung für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter erst einmal in Ruhe angucken möchten, haben dazu die Möglichkeit. Die Bücherei hat neben den Büchern auch zwei Stifte angeschafft, die gegen ein Pfand ebenfalls ausgeliehen werden können.

 

Wir hoffen, damit unser Angebot für Familien um einen interessanten Bereich erweitert zu haben und unsere Bücherei auch in Zeiten der Medienvielfalt attraktiv für unsere Leser zu gestalten.

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OT Herongen

Tiptoi-Bücher neu in der Bücherei Herongen 

Ab sofort können Tiptoi- Bücher auch in der Bücherei in Herongen ausgeliehen werden.

Tiptoi ist ein innovatives Lernsystem, mit dem Kinder die Welt spielerisch entdecken.

Tippt man mit dem Stift auf ein Bild oder einen Text, erklingen passende Geräusche, Sprache oder Musik. Dieses neue Medium ist geeignet für Kindergarten- und Grundschulkinder.

Gegen eine Pfandgebühr kann ein passender Tiptoi-Stift ausgeliehen werden.

 

An unserer neuen Aktionswand werden wir ab sofort quartalsweise Bücher zu einem Themenbereich anbieten. Anfangen wollen wir mit dem Thema „Sommer-Feeling“.

Hier finden Interessierte alles rund um den Garten, das Grillen und Kochen sowie Literatur zum Sommer.

 

Neugierig?  Einfach mal reinschauen! 

Hildegard Wolf

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Juni 2017

Neue Öffnungszeiten in St. Marien

St. Marien. Ab dem 01.06. haben wir in unseren drei Pfarrbüros Wachtendonk, Wankum und Herongen neue Öffnungszeiten. Diese sind wie folgt:

Pfarrbüro Wachtendonk, Kirchplatz 2, Tel. 02836/91126110

Dienstag, Mittwoch & Freitag    09.00 – 12.00 Uhr & Donnerstag:            15.00 – 18.00 Uhr

 

Pfarrbüro Wankum, Martinsplatz 2, Tel. 02836/323

Dienstag             09.00 – 11.00 Uhr & Donnerstag             16.00 – 18.00 Uhr

 

Pastoralbüro Herongen, Bergstr. 11 (im Pfarrzentrum) Tel. 02839/225

Mittwoch           15.30 Uhr – 17.30 Uhr & Donnerstag:    09.00 – 12.00 Uhr


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Okt. 2017

Familienzentrum Miteinander

Veranstaltungen und Angebote im Oktober 2017:  

Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene:

Die Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bietet im Familienzentrum MITEINANDER einmal im Monat eine Sprechstunde an. Das Beratungsangebot ist kostenlos. Hier haben Sie die Möglichkeit Problemsituationen rund um das Thema „Familie“ mit einem kompetenten Ansprechpartner zu besprechen. Am Donnerstag, den 05. Oktober findet die Beratungsstunde von Frau Margret Blenkner in der Zeit von 9.00 – 11.00 Uhr in der Kita St. Marien/Familienzentrum Miteinander, Wall 22 statt.

Anmeldung auch unter:   e-mail: info@fz-miteinander.de 

 

Zwergenstube

Die Zwergenstube ist eine angeleitete, offene Spielgruppe für Mütter/ Väter mit Kindern ab 6 Monaten bis 2 Jahren. Wir treffen uns zweimal im Monat und möchten gemeinsam singen, spielen, Spaß haben, experimentieren und entdecken, andere Kinder und Eltern kennenlernen, beobachten und erzählen.

Die Zwergenstube bietet den Eltern die Möglichkeit sich über Erziehungsfragen auszutauschen und Anregungen für zu Hause oder die private Krabbelgruppe zu bekommen.

 

Termine:              Di, 10.10. von 09.30 – 11.00 Uhr

Ort:                      Pfarrheim Thal Josaphat

Leitung:               Nicole Fleuren-Prangs

 

Wut und Aggression bei Kindern

- alle Gefühle sind erlaubt, aber nicht alle Handlungen -

Eltern sehen sich mit Wutausbrüchen ihrer Kinder konfrontiert. Wo wird die Grenze der Gewalt überschritten? Wie kann das positive Verhalten von Kindern in kritischen Situationen gestärkt werden? Wie kann ich als Eltern reagieren und mein Kind unterstützen?

 

Termin:  Do., 12.10. von 20.00 – 22.15 Uhr

Gebühr: 3,- €

Ort:        Kath. Kita Maria Goretti, Wankum

Leitung: Simone Lauterbach-Rentelmann

 

Anmeldung und Informationen im

Kath. Kita St. Marien/ Familienzentrum MITEINANDER

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OT Wachtendonk

Kfz.-Parkplatz am Friedhof in Wachtendonk

Insbesondere für ältere und behinderte Friedhofsbesucher ist der Weg vom öffentlichen Parkplatz am Sebastianusweg zu den pflegefreien und zum Urnengrabfeld, aber auch zu anderen Gräbern relativ weit. Aus diesem Grunde wurde bereits vor Jahren am Hegskesweges auf dem Gelände des Friedhofes ein Parkplatz mit einigen Pkw-Stellflächen gebaut. Leider wurden in letzter Zeit diese Kfz.-Stellplätze immer öfter von DAUERPARKERN belegt. Das führte dazu, dass Friedhofsbesucher dort keinen Parkplatz fanden und sich nunmehr verärgert bei der Friedhofsverwaltung meldeten. Die Friedhofsverwaltung weist daher ausdrücklich darauf hin, dass der Kfz.-Parkplatz am Hegskesweg - aus dem Friedhofsgebührenaufkommen finanziert - auf dem Friedhofsgelände nur für die Friedhofsbesucher angelegt wurde. Seitens der Friedhofsverwaltung wird hiermit an die Dauerparker, aber auch an andere Fahrzeugführer, die nicht auf den Friedhof gehen, appelliert diesen Parkplatz nicht zu belegen. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf die Friedhofsbesucher, die aufgrund ihres Alters, einer Krankheit oder Behinderung keine weiten Wege zu Fuß zurücklegen können! Hierbei handelt es sich oftmals auch um Personen, die selber kein Auto fahren, sondern als Beifahrer auf einen Parkplatz in der Nähe der Gräber ihrer Verstorbenen angewiesen sind. Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme!

Hubertine u. H. Herbert Bosch

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01.11.2017

St. Marien

Allerheiligen

Am Vorabend zum Allerheiligenfest am Dienstag 31.10. laden wir zur gemeinsamen Messfeier um 19.00 Uhr in die St. Martin-Kirche ein. Am Allerheiligentag, Mittwoch 01.11., sind die Festmessen um 09.00 Uhr in Wankum, um 10.00 Uhr in Herongen mit anschließender Krankenkommunion und um 11.00 Uhr in Wachtendonk.

Die Andachten, in denen wir der Verstorbenen des letzten Jahres besonders gedenken, sind am 01.11. jeweils um 15.00 Uhr, beginnend mit einem Wortgottesdienst in der St. Martin- bzw. St. Amandus-Kirche. Anschließend ist die Gräbersegnung auf den Friedhöfen, in St. Amandus mit dem Kirchenchor.

In der St. Michael-Kirche ist der Wortgottesdienst für die Verstorbenen & Gräbersegnung um 17.00 Uhr. Nach der Andacht ziehen wir in einer Lichterprozession zum Friedhof.

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06.11.2017

St. Marien

Martinszug der Kindergärten

Ich geh mit meiner Laterne…

Am Montag 06. November findet um 17.30 Uhr der St. Martinszug des Bewegungskindergartens Gänseblümchen e.v., des AWO Kindergartens Wachtendonk und der kath. Kindertagesstätte St. Marien statt. Die Kinder stellen sich um 17.00 Uhr an der Kindertagesstätte St. Marien bzw. auf dem Kirchplatz auf. Um 17.15 Uhr ziehen Kinder und Erzieherinnen in die Kirche. Nach einer gemeinsamen Einstimmung auf St. Martin ziehen die Kinder aus der Kirche über die Klosterstaße, Bruchstraße, Wein- und Feldstrasse zum Friedensplatz. Hier wird das Martinsfeuer entzündet und die Kinder des Marienkindergartens spielen die Mantelteilung. Danach trennen sich die Kindergärten und ziehen - jeweils unterstützt durch eine Musikgruppe - zurück zu ihrem Kindergarten. Für die Kinder wäre es eine besondere Freude, wenn die Häuser des Zugweges mit Lichtern und Laternen geschmückt sind und viele Zuschauer am Straßenrand stehen, um den Martinszug der Kindergartenkinder anzusehen.

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11.11.2017

OT Herongen

Sankt Martin in Herongen

Alle sind herzlich eingeladen am Samstag, den 11.11.2017 St. Martin mit bunten und leuchtenden Fackeln zu begleiten.

In der St. Amandus-Kirche ist um 17.00 Uhr ein Wortgottesdienst gestaltet von der Grundschule, anschließend gegen 17.30 Uhr geht’s los - Neustrasse, Niederdorferstraße, Bergstr., Kiewittstr., Brookerweg, Kattenberg.

Am Feuer wird St. Martin den armen Bettler treffen und beide werden uns die Geschichte der Mantelteilung darstellen. Nachdem wir das Feuerwerk bewundert haben, geht’s weiter über den Kattenberg, Alter Kirchpfad, Beekerstr., Leutherstr. zur Grundschule.

Hier wird sich St. Martin von uns verabschieden, anschließend werden wie gewohnt in der Grundschule die Tüten ausgegeben.

Ein herzlicher Dank an alle, die durch Ihre Spende dazu beitragen diesen alten Brauch zu erhalten.

Sankt Martin Verein Herongen e.V.

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Nov. 2017

St. Marien

„Wählen gehen“

So hört man es häufig in den Medien. In der Tat, eine Wahl zu haben ist eine große Errungenschaft und zivilisatorische Leistung. Die Möglichkeit, an einer Wahl aktiv teilzunehmen, sollte jeder Bürger als seine Pflicht ansehen. Nun könnte man meinen, wir würden in der Brücke auch noch Werbung betreiben für die bevorstehende Bundestagswahl. Das brauchen wir nicht, das werden die zur Wahl stehenden Parteien und die weitverbreiteten Medien schon besorgen.

Wir werben für eine andere Wahl.

Wir werben für die Teilnahme an der Wahl der Pfarreiräte. Ein Pfarreirat ist ein Gremium von Männern und Frauen, die aktiv teilhaben an der Gestaltung des Lebens in jeder katholischen Pfarre.

Dieses Gremium arbeitet meist außerhalb des großen Medieninteresses. Daher ist vielen nicht bewusst, welchen Anteil dieses Gremium im Rahmen der Mitwirkung aller Christen an der Gestaltung des Pfarrlebens hat. Doch was konkret macht dieses Gremium, und

 

welche Aufgaben hat der Pfarreirat?

Der Pfarreirat hat im Wesentlichen die Aufgabe, gemeinsam mit dem leitenden Pfarrer und dem Pastoralteam „das pastorale Wirken entsprechend den Herausforderungen in der Pfarrei so zu entwickeln und zu gestalten, dass die Kirche in den Lebensräumen und Lebenswelten der Menschen wirksam präsent ist.“

Diese Aufgabe lässt sich an folgenden Beispielen konkret darstellen:

-          Übernahme der Mitverantwortung für eine lebendige Liturgie.

-          Erarbeitung, bzw. Anpassung von Konzepten für die Sakramentenkatechese mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

-          Wahrnehmung der sozialen und wirtschaftlichen Nöte und Sorgen der Menschen und Ausrichtung karitativer Aufgaben

-          Wahrnehmung des Lebensraums Schule und Suche nach geeigneten Formen der Kooperation

-          Entwicklung bzw. Verbesserung der Konzepte zur Öffentlichkeitsarbeit

-          Wachhalten von Verantwortung für die universale Weltkirche und Nutzbarmachung weltkirchlicher Erfahrungen für die Seelsorge vor Ort

-          Pflege und Vertiefung ökumenischer Zusammenarbeit

-          Förderung des interreligiösen Dialogs

-          Vertreten von Anliegen der Menschen in der Öffentlichkeit

-          Lokales und weltweites Fördern der Verwirklichung von Frieden, Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung

 

Viele der genannten Punkte hat man in unserer Pfarre bereits im Blick. Das in der auslaufenden Legislaturperiode beschlossene Pastoralkonzept, dessen 7 Leitsätze, von denen 6 bereits in unserer Brücke vorgestellt wurden und wir den 7. Leitsatz in dieser Ausgabe veröffentlichen, bilden die Basis für zukunftsfähige Arbeit in den Gremien. Vieles gedeiht bereits gut, z.B. die Ökumene, die Partnerschaften mit Gemeinden in Südamerika, ein aktiver Liturgiekreis u.v.m.

Anderes wiederum bedarf der ständigen Anpassung oder einer neuen Ausrichtung, z.B. Schulseelsorge oder Angebote für Kinder und Jugendliche, denn sie sind die Zukunft der Kirche.

Wie man sieht, ist also der Pfarreirat ein Gremium, welches für eine lebendige Kirche vor Ort vieles bewirken kann.

Daher ist es wichtig, dass sie sich an der Wahl beteiligen und Männer und Frauen wählen, denen sie diese Aufgabe in ihrem Sinne zutrauen. 

Wie setzt sich das Gremium zusammen? 

Im Rahmen der möglichen Vorgaben hat der noch amtierende Pfarreirat beschlossen, dass das Gremium aus 12 Mitgliedern bestehen soll. Es wird eine paritätische Besetzung geben, d.h. jeder Gemeindeteil (St. Michael Wachtendonk, St. Martin Wankum und St. Amandus Herongen) wird mit 4 Mitgliedern vertreten sein, also unabhängig von der unterschiedlichen Größe der Gemeindeteile. 

Wer darf wählen? 

Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und in der Pfarre St. Marien wohnen.  

Wie und wo kann ich meine Stimme abgeben?

Anders als die Überschrift dieses Artikels andeutet, brauchen sie nicht zur Wahl gehen, denn in unserer Pfarre erhält jeder Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen. Diese liegen der Novemberausgabe unserer Brücke bei. Aus diesem Grunde kommt die Novemberausgabe auch früher als gewohnt. Sie können die ausgefüllten Stimmzettel dann per Post versenden. Es ist aber auch möglich, die Unterlagen im Wahllokal abzugeben. Nähere Hinweise zum Ort und zur Öffnungszeit werden in der Oktoberausgabe und in der Tagespresse bekanntgegeben. 

Nutzen Sie also die bequeme Möglichkeit, sich an der Wahl zu beteiligen. Wir freuen uns auf eine hohe Wahlbeteiligung. Auch dies wäre ein Zeichen für eine lebendige Gemeinde.

Für den Wahlausschuss Johannes Schriefers 

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11./12.11.2017

St. Marien

Die Kandidaten

  

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15.11.2017 

Karnevalserwachen der ARG

Der ARG Seniorentreffs St. Marien Wachtendonk-Wankum lädt am 15. November 2017 um 15:30 Uhr ganz herzlich zu einem Seniorennachmittag im Saal Draack-Beckers in Wankum ein. Der Nachmittag steht unter dem Motto „Karnevalserwachen“. Ein lustiges und unterhaltsames Programm wird bei Kaffee und Herzhaftem geboten. Mit dabei sind die „Echten Wachtendonker Musikanten“, "de Bergische Jung" alias Willibert Pauels, "de Frau Kühne", beide bekannt aus dem Kölner Karneval sowie aus Funk und Fernsehen. Des Weiteren sind dabei die "Funkensternchen", das "Wankumer Dreigestirn" mit Gefolge, dem "Wankumer Trommlercorps" und vielen Überraschungen.

Außerdem wird das Jahresprogramm und die Ferienreise 2018 vorgestellt.

Teilnehmerkarten zu dieser Veranstaltung gibt es ab sofort, zum Preis von 10,-Euro, in Wankum in der Tankstelle Emmers und in Wachtendonk bei Zweirad Schrader. 

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17.11.2017

St. Marien

      Wir laden ein zur Taizé-Andacht in der Jona-Kirche

„Während einige Menschen, jeder für sich genommen, nicht viel ausrichten können, können dieselben Menschen, wenn sie im gemeinsamen Leben miteinander verbunden sind, allen Ereignissen gerade entgegensehen mit einem Glauben, der Berge versetzen kann“
Frère Roger

 
 

 

 

 

 


In guter ökumenischer Verbundenheit laden wir wieder zu einem Taizé-Gebet am Freitag den 17. November 2017 um 19 Uhr in die Jona-Kirche in Wachtendonk ein.

„Nach Taizé kommen heißt eingeladen sein, Gemeinschaft mit Gott zu suchen,  
im gemeinsamen Gebet, im Hören, im Singen, in der Stille und im persönlichen Nachdenken“

In diesem Geist feiern wir auch hier unseren Gottesdienst. Alle sind herzlich willkommen und eingeladen.

Für die Taizé-Gruppe unserer beiden Kirchengemeinden

Wolfgang Herzog

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18.11.2017

OT Wachtendonk

Spielzeugbörse der Kita

Am Samstag, den 18.11.2017 veranstaltet die Kindertagesstätte St. Marien in Wachtendonk von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr zum dritten Mal in Folge ihre Spielzeugbörse. 

Wer gut erhaltenes Spielzeug jeder Art verkaufen möchte, kann sich ab sofort unter spielzeugboerse@fz-miteinander.de anmelden und eine Verkäufernummer reservieren.

10% der Einnahmen kommen dem Kindergarten St. Marien zu Gute.

Gleichzeitig bietet der Markt auch wieder allen Interessierten die Möglichkeit, an Weihnachten zu denken und das ein oder andere Schnäppchen unter den vielen Büchern, diversen Spielzeugen oder auch Fahrzeugen zu machen!

Das Orga-Team der Spielzeugbörse freut sich sehr über ihre Anmeldung und natürlich über ihren Besuch!

Bleiben sie auch in unserer Facebook-Gruppe „Spielzeugbörse St. Marien Wachtendonk“ auf dem Laufenden…

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19.11.2017

OT Wachtendonk

Buchausstellung

Am 19. November von 10 bis 17 Uhr findet die diesjährige Buchausstellung der Bücherei Wachtendonk von 10 bis 17 Uhr im Bürgerhaus, Kirchplatz. Wachtendonk statt. Stöbern Sie bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen in den neuesten Krimis, Romanen, Kinder- und Weihnachtsbüchern. Sie können alle Bücher zum Ladenpreis bei uns bestellen und unterstützen gleichzeitig die Bücherei. 10 % des Umsatzes fließen in den Kauf neuer Bücher, damit wir immer die neuesten Bestseller für Sie im Programm haben können.

Das ehrenamtliche Büchereiteam freut sich auf Sie.

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19.11.2017

OT Herongen

Weihnachtsmarkt

30 Jahre Bastelgruppe Afrikahilfe

Die Bastelgruppe Afrikahilfe lädt herzlich zu einem weihnachtlichen Markt in die Bürgerhalle in Herongen ein. Besuchen Sie uns am Volkstrauertag, 19. November 2017 in der Zeit von 9.30 bis 17.00 Uhr.

In weihnachtlicher Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Weihnachts- und Raumdekorationen, hausgemachte Köstlichkeiten und Geschenkideen zu erwerben.

Außerdem erwartet Sie eine große Verlosung mit tollen Preisen.

Anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums bieten wir in diesem Jahr von 14.30 – 16.00 Uhr ein Programm für Kinder an.

In dieser Zeit wird ein Luftballonkünstler da sein, der den Kindern lustige Tierfiguren aus Ballons kostenlos herstellt.

Außerdem können sich die Kinder verkleiden und schminken lassen.

Im Anschluss daran können die Kinder fotografiert werden.

 

Unsere Küche ist durchgehend geöffnet. Wir bieten Ihnen belegte Weckmänner, Hühnersuppe, Grünkohl mit Mettwürstchen und ein großes Kuchenbuffet mit selbst gebackenem Kuchen.

Es gibt diverse Getränke, Kaffee und Kakao.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an diesem Tag besuchen, damit unser Markt wieder so erfolgreich wird wie im Vorjahr.

Der Erlös geht, wie auch im letzten Jahr, an das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei der Gelegenheit bei allen Spendern und Helfern, ohne deren Engagement dieser Tag nicht gelingen könnte.

Über Kuchenspenden würden wir uns sehr freuen.

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22.11.2017

St. Marien 

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen …

Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag

Mittwoch, 22.11.2017 um 19 Uhr in der Kirche St. Michael in Wachtendonk


Der ökumenische Arbeitskreis „Eine Welt“ beschäftigt sich mit den Früchten, die wir als Einzelne und als Gesellschaft hervorbringen.

Was überhaupt ist eine gute Frucht? Woran erkennen wir sie? Und welche Verantwortung haben wir für sie?

 

Seit vielen Jahren gestaltet der Eine-Welt Kreis diesen besonderen Gottesdienst am Buß- und Bettag, der Raum zum Nachdenken öffnet und Mut macht, selbst die Veränderung zu sein, die unsere Gesellschaft braucht. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Gottesdienst mit uns feiern.

Robert Winschuh und Ulrike Stürmlinger

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26.11.2017

OT Herongen

Christkönigsfest der Muttergottesbruderschaft, Herongen

Anlässlich des Christkönigsfestes am Sonntag, 26. November, lädt die Muttergottesbruderschaft

die ganze Gemeinde zur heiligen Messe um 8.30 Uhr in die Amanduskirche ein.

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Dez. 2017

St. Marien

Ökumenische Herbergssuche 2017

Auch dieses Jahr wird in der Adventzeit die ökumenische Herbergssuche mit hoffentlich vielen Teilnehmern aus den drei Gemeindeteilen stattfinden. In der Zeit vom 03.-20. Dezember wandern Maria und Josef (alte Krippenfiguren aus der Wankumer Kirche) wieder von Haus zu Haus. Jeden Abend um 19 Uhr finden sie sich in einer Wohnung, in der Garage, im Stall, draußen vor der Tür… zu einer adventlichen Besinnung ein und hoffen auf viele Mitfeiernde. Die Herbergssuche endet mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Montag, 20 Dezember, um 19 Uhr auf dem Gelände des Heuhotels Dümpenhof in Wachtendonk. Ab dem 1. November liegen in den Kirchen der drei Gemeindeteile und in der evangelischen Kirche wieder die Listen zum Eintragen aus.

Maria und Josef suchen Herberge… Wo werden sie Unterkunft finden?

Vielleicht bei euch/bei Ihnen???

AG Liturgie

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Dez. 2017

Adventgestaltung der Sonntagsmessen

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

 

 

St. Marien. In diesem Jahr hat sich die AG Liturgie für die Gestaltung der Sonntagsmessen im Advent von dem Kirchenlied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt…“ anregen lassen. Im Text dieses Liedes, das in den Sonntagsmessen gesungen werden wird, ist eine Schiffsreise das Gleichnis für das Leben in der Gemeinde.

 

                                                                                                         

Schon in den Evangelien wird von Jesus und den Aposteln im Boot auf dem See erzählt. Auch dort geht es darum, dass „eine Seefahrt“ nicht immer nur „lustig“ ist, aber mit Jesus an Bord eine glückliche Heimkehr gelingt.  

Ein bekanntes Adventslied beschreibt sogar die Menschwerdung des Gottessohnes als Ankunft eines Schiffes.

Und vielleicht ist es doch so, wie es in einem Gedicht von Gorch Fock ausgedrückt wird (ja, der, der Namenspate des Segelschulschiffs): „Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, dass ihr den Hafen gewinnt, sind euer.“

AG Liturgie, C. Munsel

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07.12.2017

OT Wachtendonk

Eventcafe der Bücherei St. Michael, Kirchplatz 5, 16 - 18 Uhr

„Hygge“ - „Lagom“

Ein „hyggeliger“ Nachmittag

Wie schaffen es die Dänen, jährlich die Liste der glücklichsten Länder anzuführen? Und was ist mit „Lagom“ in Schweden anders und trotzdem sehr ähnlich, nämlich zufrieden und  ausgeglichen sein zu wollen. Und wie können wir unser zu Hause und unser Leben ein wenig „hyggeliger“ machen oder „Lagom“ leben? Ein gemütlicher, besinnlicher und kreativer Nachmittag im skandinavischen Style!


 

Wie immer werden Sie auch an diesem Donnerstag mit selbstgebackenem

Kuchen und Kaffee verwöhnt!

WIR FREUEN UNS AUF IHR KOMMEN!

Mehr Infos: http://www.koeb-st-michael-wachtendonk.de/   

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09.12.2017

St. Marien

2 x Weihe- 1x Pfarrjubiläum

Auf drei Füßen lässt sich besser stehen, heißt ein altes Sprichwort. Daher freuen wir uns, wenn am Samstag, 09.Dezember 2017 - dem 2. Advent, viele Menschen beieinander stehen und die beiden 25. Weihejubiläen von Diakon Bruno Bloemen und Diakon Ludwig Wolf sowie 10. Jahre Pfarrei St. Marien Wachtendonk-Wankum-Herongen feiern. Herzliche Einladung an die ganze Gemeinde am Festgottesdienst um 18.30 Uhr in St. Martin Wankum  teilzunehmen. Anschließend feiern wir alle drei Anlässe im Saal „Et Fässke“/ Gaststätte Draak – Beckers auf der Grefrather Str. mit einem Empfang. Für Speis und Trank ist gesorgt. Weitere Informationen erfolgen in der nächsten Brücke.

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10.12..2017

OT Herongen

Adventssingen in Herongen

 

Die Sänger des Quartett-Verein „Westmark“ 1932 Herongen e.V. laden auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Adventssingen ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 10. Dezember 2017 um 15.00 Uhr

im Pfarrzentrum Herongen statt.

Die Sänger haben ein schönes Repertoire vorweihnachtlicher Lieder erarbeitet. Abgerundet wird der Nachmittag durch Geschichten, aber auch die Besucher sind zum Mitsingen bekannter Weihnachtsmelodien eingeladen.

Als Gäste wirken auch wieder der Frauenchor „Heringa“ sowie der Männerchor „Waldeslust“ aus Straelen mit.

Der Eintritt bei Kaffee und Kuchen ist frei.

Die Sänger freuen sich auf ihren Besuch.

 

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25./26.12.2017

Offene Kirchen in St. Marien

Es ist schön zu sehen, wie gerne Menschen das Angebot der „Offenen Kirchen“ in unserer Pfarrei annehmen, sei es um die Gotteshäuser und die Krippen zu sehen oder auch in Ruhe zu verweilen und zu beten. Froh und dankbar sind wir für alle, die uns immer wieder dabei so zuverlässig unterstützen und so erst dieses Angebot ermöglichen. In der Weihnachtszeit werden die St. Amandus- Kirche, die St. Martin- Kirche und die St. Michael- Kirche am 25. und 26.12. 2017 jeweils von 14- 17 Uhr geöffnet sein.

 

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April 2018

St. Marien

Erstkommunion in St Marien 2018

Die Erstkommunionfeiern in St. Marien sind 2018

08. April Wachtendonk, 10.30 Uhr St. Michael-Kirche

15. April Wankum, 10 Uhr St. Martin-Kirche

22. April Herongen, 10 Uhr St. Amandus-Kirche

Für die Erstkommunionvorbereitung 2018 findet in jedem Gemeindeteil ein Eltern – Info Abend statt.

Montag, 3.07.2017/ 20 Uhr Pfarrheim Wachtendonk

Dienstag, 04. 07.2017/ 20 Uhr Pfarrheim Herongen

Donnerstag, 06.07.2017/ 20 Uhr Pfarrheim Wankum

Die Teilnahme an den Terminen ist nicht an den jeweiligen Wohnort gebunden.


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Die Allgemeine Sozialberatung in Straelen - Gespräch - Beratung - Hilfe

 

St. Marien. Gespräch – Beratung – Hilfe. Unter diesem Motto findet die Allgemeine Sozialberatung auch in Straelen statt. Jeden Mittwoch in der Zeit von 10 bis 12 Uhr

steht ein Team von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter(inne)n in den Räumen des Altenheimes Marienhaus (Marienstraße 61 in Straelen) Hilfesuchenden

zur Verfügung. Es handelt sich um ein offenes Angebot, das lange Wartezeiten und Terminabsprachen überflüssig macht. Wichtig ist, dass Hilfesuchende hier als

erstes auf freundliche Gesichter und "offene Ohren" treffen.

Fragen über Sozialleistungen wie Hartz IV, Wohngeld und viele weitere Themen gehören ebenso zum Beratungsangebot wie die Unterstützung bei

drohender Stromsperrung, Räumungsklagen oder die Hilfe beim Ausfüllen von Formularen. Falls erforderlich, werden die Ratsuchenden an Beratungsdienste

wie Schuldnerberatung, Migrationsberatung und sonstige Fachberatungen nach Geldern vermittelt. Selbstverständlich sind alle MitarbeiterInnnen zur

Verschwiegenheit verpflichtet.

Die ehrenamtlichen Sozialberater bringen ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichen Berufen und Arbeitsfeldern ein. In jedem Fall ist ein

hauptberuflicher Mitarbeiter des Caritasverbandes vor Ort. Dem Rat- und Hilfesuchenden entstehen keinerlei Kosten. Die Allgemeine Sozialberatung ist

ein Kooperationsprojekt der Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Straelen und des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer.


Beate Verhoeven
Allgemeine Sozialberatung in Straelen

 

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St. Marien

Allgemeine Sozialberatung der Caritas

Jetzt auch in Wachtendonk 

Die Allgemeine Sozialberatung ist die erste Anlaufstelle für Menschen, die in einer persönlichen, finanziellen oder sozialen Notlage nicht mehr weiter wissen. Die Mitarbeiter der Caritas haben ein offenes Ohr für Sie , wenn Sie Hilfe in einer konkreten Notsituation brauchen oder sich einfach in Ruhe aussprechen möchten.

Die Beratung ist kostenlos, ohne Terminabsprache und auf der Grundlage der Verschwiegenheit.

Gemeinsam Wege finden

Die Mitarbeiter der Caritas beraten Sie zu

· Sozialleistungen (Hartz IV, Wohngeld, etc.)

· Fachdienste wie Schuldner– und Insolvenzberatung, Suchtberatung, Haftvermeidung, Migrationsdienste

· Adressen von Erziehungs– und Eheberatungsstellen sowie Selbsthilfegruppen

· Familienentlastende Angebote

und helfen Ihnen

· Begleitung zu Ämtern

· Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen

· Hilfe beim Lesen von Behördenschreiben

Sprechzeiten:

Geldern: Caritas-Centrum Geldern,

Südwall 52;

Mo. – Fr.:10-12 Uhr,

Tel. 0 28 31/91 02 300

 

Straelen: Caritas-Centrum Straelen,

Marienstraße 61;

Di.: 10-12 Uhr, Do.: 14-16 Uhr

Tel. 0 28 34/91 51 58

 

Wachtendonk: Caritas Sozialstation,

Achter de Stadt 10 ; Di.: 14-16 Uhr

Tel. 0 28 36/97 19 40

 

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St. Marien

 

Neues Angebot in Herongen

 

                                               „OFFENES OHR“

  

„OFFENES OHR“ ist das neue Angebot der Caritas in der Kirchengemeinde St. Marien, Wachtendonk - Wankum - Herongen in der Gemeinde Herongen ab Juli 2013.

 

Immer mehr Menschen in unserer Kirchengemeinde St. Marien geraten in soziale Not, oftmals finanzieller aber auch anderer Art. Viele dieser Menschen wissen in ihrer Not nicht, ob es Hilfe für sie gibt und wo diese zu finden ist.

 

Um diesen Menschen eine Anlaufstelle zu bieten, haben sich zwei engagierte, ehrenamtliche  Gemeindemitglieder in Herongen gefunden, die in gemeinsamer Verantwortung unter dem Dach der katholischen Kirchengemeinde St. Marien das Angebot „OFFENES OHR“ für die Gemeinde Herongen führen. „OFFENES OHR“ ist eine unbürokratische und kostenlose Anlaufstelle für Menschen, die sich in einer persönlichen oder wirtschaftlichen Notlage befinden und Hilfe suchen.

 

Ungeachtet der Religionszugehörigkeit und Nationalität wird mit dem neuen Angebot „OFFENES OHR“ den Menschen geholfen, ihre Situation zu bewältigen. „OFFENES OHR“ versteht sich dabei nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung und Vermittler zu den bestehenden sozialen Einrichtungen und Hilfsangeboten in der Kirchengemeinde St. Marien. Die beiden ehrenamtlichen Gemeindemitglieder des Angebotes „OFFENES OHR“ verstehen sich als Begleiter in Not geratener Menschen, wobei Vertraulichkeit oberstes Gebot bedeutet.

  

Wir sind für Sie da ...

  

Wir hören Ihnen zu, wenn

 

-          Sie einen Gesprächspartner brauchen,

-          Sie ein Problem haben und nicht wissen, wo Sie Hilfe finden können,

-          Ihnen Ämter Angst machen.

  

Wir helfen Ihnen

 

-          beim Verstehen von amtlichen Schreiben, Rechnungen und Ähnlichem,

-          beim Ausfüllen von Formularen,

-          herauszufinden, welche gesetzliche und karitative Unterstützung Sie in Anspruch nehmen können,

-          Kontakt zu Ämtern, kirchlichen oder anderen sozialen Diensten aufzunehmen.

 

 

Wie erreichen Sie uns

 

Sie erreichen uns im Pfarrzentrum, Bergstr. in Herongen

 

-          jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Die jeweiligen Termine werden wir Ihnen in den monatlichen Pfarrbriefen „Brücke“ bekannt geben.

 

Kontakt:

 

Die beiden ehrenamtlichen Gemeindemitglieder sind:

 

-          Nicole Gooßens; insbesondere zuständig für die Planung vorgesehener Projekte;

-          telef. zu erreichen werktags ab 19.30 Uhr unter 02839/560565,

         

-          Johannes Tichelbeckers; überwiegend zuständig für die bereits oben erwähnten Sprechstunden      „OFFENES OHR“;

-          telef. erreichbar unter 02839/1885 bzw. 01632316538.

   

Letztendlich freuen wir uns, den Bürgerinnen und Bürgern Herongens das neue Angebot „OFFENES OHR“ anbieten zu können und hoffen auf eine rege Inanspruchnahme und gute Zusammenarbeit.

  

Die Pfarrgemeinde St. Marien

 

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St. Amandus, Herongen

 

Krabbelgruppen

 

Mütter mit Kleinkindern zwischen 5 und 12 Monaten treffen sich montags 14-tägig um 9.30 Uhr im Keller des Pfarrzentrums in Herongen.

 

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St. Amandus, Herongen

 

Seniorenkegeln

Das Seniorenkegeln  findet jeden 2. Donnerstag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr bei Buschmann statt.

 

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St. Amandus, Herongen

 

Tauftäfelchen Amandus-Kirche

 

Im Pfarrbüro Herongen liegen verschiedene Tauftäfelchen der Jahrgänge 2003 – Januar 2007, die von der Wand in der Amandus-Kirche abgenommen wurden, zur Abholung bereit.

 

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OT Herongen

Frühstückstreff

Der Heronger Frühstückstreff für Junggebliebene ab 55 Jahren findet jeweils am letzten Donnerstag im Monat, ab 9.45 Uhr (außer in Sommerferien), im Pfarrzentrum statt.  Kosten pro Person: 2,50 Euro. Anmeldungen bei Johannes Wyers, 02839 - 714 oder Annemarie Fleuth, 02839 - 1462.

 

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Mai 2017

OT Wa

 

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April 2017

OT Wachtendonk

Lecker essen und Gutes tun

 

Vor mehr als 30 Jahren gab Pastor Evers den Anstoß zum Fastenessen. Am 5. Fastensonntag sollte ein einfaches Mittagessen serviert werden aus Solidarität mit den Menschen, die sich sonntags kein 3-Gänge-Menu mit großem Braten leisten können. Der Pfarrgemeinderat übernahm diese Aufgabe. Seitdem gab es vielerlei Suppen, Pellkartoffeln mit Quark oder diesmal Gemüsesuppe „quer durch den

Garten“. Es war immer sehr schmackhaft und reichlich.

Von Anfang an war Mieken Miertz mit dabei. Es macht ihr immer noch viel Freude mitzukochen und die Gäste zu bedienen. Ihr und allen Köchinnen ein herzliches Dankeschön.

Seit  Jahren sorgt Elisabeth Mackenschins für die österliche Dekoration. Mit bunten Tulpen und vielen Ostereiern holt sie den Frühling ins Pfarrheim und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Sie hat eben ein Händchen dafür. Lieben Dank!

Da gleichzeitig der Ostermarkt stattfindet, finden auch fremde Besucher den Weg ins Pfarrheim. Sie sind herzlich willkommen.

Nach zögerlichem Beginn, was wohl dem sonnigen Wetter geschuldet war, füllte sich der Raum mit vielen hungrigen Gästen. Nachdem alle gesättigt waren, leerten die Köchinnen die Körbchen und zählten 520 Euro. Ein stattlicher Betrag, der unserer Partnergemeinde Sobradinho in Brasilien zugute kommt. Allen Spendern herzlichen Dank!

Ursula Mueser

 

 

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März 2017

Flöten für Sobradinho

Am Sonntag, dem 5. März, erklang ein wunderschönes Konzert für zwei Blockflöten und Orgel in St. Michael, Wachtendonk. Valerie Pöllen und Anne-Katrin Sandmann boten den zahlreichen Besuchern Barockmusik vom Feinsten. Unter dem Motto „Frühlingsgefühle“ musizierten sie kleine Werke großer Meister . Dabei wechselten sie jeweils die Instrumente von der Piccolo- bis zur Bassflöte. Oft imitierten die hohen Flöten den Gesang der Nachtigall oder Lerche. Es war eine große Freude, den beiden Flötistinnen zuzuhören, die mit viel Begeisterung und Leichtigkeit musizierten.

Bei einigen Werken wurden sie von Godehard Pöllen an der kleinen Chororgel begleitet. Die gedämpften, leisen Orgeltöne harmonierten hervorragend mit den Blockflöten. Bei einer Fantasie und Fuge von Boely konnte der Organist auf der großen Orgel alle Register ziehen und den Kirchenraum zum Klingen bringen.

Vor dem Konzert begrüßte Dorothee Meenen, die Sprecherin des Förderkreises, die Zuhörer. Obwohl das Konzert vom Förderkreis finanziert wurde, bat sie um eine Spende bei der Türkollekte für unsere Partnergemeinde Sobradinho in Brasilien. Wir feiern in diesem Jahr zusammen mit einigen Brasilianern das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum.

Das Erstaunen war riesig, als die Sammlerinnen einen Betrag von 709,50 Euro zählen konnten. Diese enorme Summe ist zunächst ein Dank an die Musiker/Innen für das wunderschöne Konzert.. Es ist aber auch ein Zeichen der Solidarität mit unseren Partnern in Sobradinho.

Wir vom Sobradinho-Kreis bedanken uns bei allen Gebern für die überaus großzügige Spende und bei den Musikern für das herrliche Frühlingskonzert.

Ursula Mueser

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April 2017

St. Marien

Partnerschaft mit Sobradinho - was wir lernen mussten

Brasilien – damit verbinden die meisten Menschen Begriffe wie Karneval in Rio, die Stadt am Zuckerhut mit der Copacabana und der Christusfigur, die auf die Stadt hinabschaut und natürlich Fußball. Neu hinzu kommen noch die verflossene WM und Olympia. Wer sich dem Land wirklich nähern will, das 24 mal größer als die Bundesrepublik ist, muss für viele weitere Dinge lernfähig sein.

 

Die Lage unserer Partnergemeinde

Sobradinho liegt im Bundesstaat Bahia, ca. 400 km westlich von Salvador, am Rio São Francisco, dem zweitgrößten Fluss Brasiliens - eine stimmige geografische Aussage.

Es ist aber eine Aussage ohne wirklichen Wert. Richtig wäre zu sagen: Sobradinho liegt im Sertão!

Entlang der Atlantikküste verläuft im Nordosten, im Abstand von 50 bis 100 km vom Meer, ein niedriges Gebirge. An diesem regnen sich die Winde vom Atlantik kommend aus. In diesem schmalen Gürtel, wo sich früher der Atlantik-Regenwald ausbreitete, wird heute in dem sehr fruchtbaren Bereich Zuckerrohr angebaut.

Über das genannte Gebirge zieht dann nur noch der ausgetrocknete Wind, vom Regen befreit, der im anschließenden Sertão für eine acht Monate andauernde Trockenheit sorgt. Erst um Weihnachten herum kommt der Wind von Norden und bringt normalerweise vier Monate Regen.

Der Sertão ist flächenmäßig so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. In großen Teilen dieser Region, auch in Sobradinho, gibt es kein Grundwasser, weil es sich um Granituntergrund mit nur etwa 1 bis 2 m Bodendeckung handelt.

Ich überlasse es der Phantasie der Leser, was es heißt:   8 Monate keinen Regen, kein Grundwasser und im großen, ländlichen Bereich keine öffentliche Wasserversorgung und dass in einer Klimazone 6° südlicher Breite.

 

Die Folge, im Sertão leben zu müssen

Wenn unter sengender Sonne der Regen ausbleibt, möglicherweise auch länger als ein Jahr, sehen Kleinbauern und Landarbeiter für sich keine Existenzmöglichkeit mehr. Sie machen sich auf den Weg in die Industrieregion São Paulo.

Es sind die Männer, die mit dem Vorsatz auf Arbeitssuche gehen, um ihren zurückbleibenden Familien den Unterhalt zu ermöglichen. Es ist eine oft monatelange Reise. Ich habe die Entfernung einmal in einem klimatisierten Fernreisebus zurückgelegt, den sich diese Arbeitssuchenden nicht leisten können. Dabei habe ich in diesem Bus zweimal den Sonnenaufgang erlebt – das sind die Entfernungen um die es sich hier handelt.

Die Arbeitsuchenden, es sind Tausende, finden aber keine Arbeit. Ihre Kleinwüchsigkeit (etwa 4 cm geringere Größe als im Süden), bedingt durch Jahrhunderte lange Unterernährung im Sertão, weist sie als diejenigen aus, die von den Steuergeldern der südlichen Industriegesellschaft leben: die verhassten Nordestinos (Bewohner des brasilianischen Nordostens, des Sertãos).

Sie vergrößern so die riesigen Favelas mit Millionen Einwohnern und gründen dort neue „Familien“, weil auch buchstäblich das Geld für eine Rückfahrkarte nicht vorhanden ist. Im Sertão werden die zurückbleibenden Frauen zu bedürftigen Alleinerziehenden, ohne jegliches Einkommen.

Auch in einem normalen Jahr, also mit viermonatiger Regenzeit, ist es nicht sicher, dass ein Kleinbauer mit Landwirtschaft seine Familie ernähren kann.

Wenn im November/Dezember der erste Regen fällt, beginnen die Kleinbauern mit der Aussaat, in der Hoffnung, dass sie eine Ernte einfahren können. Regelmäßig vermasseln ihnen aber zwei Dinge die Ernte.

Erstens, ausbleibender, rechtzeitiger Folgeregen. Wenn die Aussaat gekeimt hat, und es unter der Sonne am Äquator nicht weiterregnet, verdorrt die Saat. Das ist sehr oft der Fall.

Zweitens, wenn der Regen, wie das in den Tropen oft oft vorkommt, in kürzester Zeit in Mengen niedergeht, wird die Saat ebenfalls vernichtet, sie wird einfach weggeschwemmt. Auch das ist nicht selten der Fall.

Für die Kleinbauernfamilien, die keinen Zugang zur künstlichen Bewässerung haben, wie die Großagrarindustrie, die kostenloses Wasser über ein Kanalsystem aus dem Rio São Francisco beziehen kann, ist Landwirtschaft im herkömmlichen Sinn nicht möglich.

In einem späteren Artikel berichten wir über die Hilfsmaßnahmen - auch über unsere - für die Menschen, die im Sertão leben müssen.

W.Wies

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Nov. 2017

St. Marien

Wahl des Pfarreirats

Bei der Wahl zum Pfarreirat unserer Pfarrei am 11./12. November 2017 wurden folgende Frauen und Männer gewählt:

Wahlbezirk: Wachtendonk

Name, Vorname Alter Beruf/Tätigkeit Anschrift
Burg, Claudia 48 Dipl.-Sozialpädagogin Am Pulverturm 10, 47669 Wachtendonk
Herzog, Margret 66 Apothekerin Moorenstr. 20, 47669 Wachtendonk
Heußen, Hildegard 53 Erzieherin Adolf-Kolping-Str. 8, 47669 Wachtendonk
Schmitt, Joachim 45 Dipl.-Ingenieur Eichenallee 14, 47669 Wachtendonk

Wahlbezirk: Wankum

Name, Vorname Alter Beruf/Tätigkeit Anschrift
Jansen, Nancy 41 Staatl. gepr. Altenpflegerin Heideweg 26, 47669 Wachtendonk
Munsel, Claudia 49 Sakristanin Landfriedensstr. 31, 47669 Wachtendonk
Pastoors, Markus 43 Bankkaufmann Harzbecker Str. 7, 47669 Wachtendonk
Röttering, Jana 21 Erzieherin Schenkstr. 8a, 47669 Wachtendonk

Wahlbezirk: Herongen

Name, Vorname Alter Beruf/Tätigkeit Anschrift
Basten, Simone 26 Logopädin Schlousenweg 55, 47638 Straelen
Degens, Petra 39 Kauffrau im Einzelhandel Niederdorfer Str. 8, 47638 Straelen
Gooßens, Nicole 46 Notarfachreferentin Pöttbeck 27, 47638 Straelen
Schwarz, Claudia 48 Groß- u. Einzelhandelskauffrau Amandusweg 37, 47638 Straelen

Jede und jeder Wahlberechtigte kann innerhalb einer Woche, vom Tag dieser Bekanntgabe an, Einspruch gegen die Wahl erheben. Einsprüche sind schriftlich über das Pfarramt an den Wahlausschuss zu richten.

Ein großes Dankeschön an alle Wählerinnen und Wähler für das grandiose Ergebnis von 20 % Wahlbeteiligung für unsere Pfarreiratswahl. Danke allen, die sich auf das Experiment eingelassen haben.

Danke den Brückerverteilern für das große Maß an „Mehrarbeit“ durch die Wahlbriefverteilung. Ein großer Dank an den Wahlausschuss und Wahlvorstand (einige Pfarreirats- und Kirchenvorstandsmitglieder  sowie kirchli. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen) insbesondere an Hr. Schriefers, Fr. Herzog, Fr. Röttges und Fr. Backes. Und natürlich ein großer Dank an alle Kandidatinnen und Kandidaten für Ihre Bereitschaft in dem wichtigsten Leitungsgremium der Pfarrgemeinde ihre Stimme einzubringen. Wie das bei einer Mehrfach - Stimmen Wahl so ist, erhalten nicht alle Kandidaten die nötige Stimmenanzahl. Insbesondere den drei  davon betroffenen Kandidatinnen ein Danke und Gottes Segen.  

Mit vielen Grüßen Frank Ingendae 

Impressionen

       

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Okt. 2017

OT Wachtendonk

Scivias -  Wisse die Wege

Wir durften am 6. Oktober eine eindrucksvolle Theateraufführung in der Sankt- Michael- Kirche erleben. Hier einige Besucherstimmen.

 

Diese Frauen haben auch mir den Weg geebnet. Sie haben mit den Grenzen ihrer Zeit gerungen und haben sich doch nicht von ihnen einschüchtern lassen. Sie sind Zeuginnen eines großen, liebenden, befreienden Glaubens, eines Lichtes, das uns Gott ahnen lässt. Das in zwei Stunden auf die Bühne zu bringen und erfahrbar werden zu lassen, ist auch schon ein kleines Wunder.
Ulrike Stürmlinger

 

Ich bin sehr beeindruckt von dem Mut, den Hildegard von Bingen und Katharina von Bora durch ihre Zweifel hindurch aufgebracht haben, um mit Gott neue Wege gegen kirchliche Konventionen zu gehen und dazu sogar ihr Leben aufs Spiel setzten. Mir ist das Gefühl „den Weg vor lauter Bäumen nicht zu sehen“ nur allzu bekannt. Ich glaube, manchmal müssen wir es mit Gottes Vertrauen wagen, neue Wege „durch den Wald“ zu suchen, um dann erst zu sehen, dass sie weiterführen und alte Vorstellungen nicht mehr gelten.
Ruth Rudoph

 

Eine wunderbar einfühlsame, schauspielerisch und musikalisch beeindruckende Darstellung der Lebenswege der Katharina von Bora und der Hildegard von Bingen. Gezeigt hat es mir wie ähnlich auch heute noch die Stellung(Situation) der Frau in der Kirche ist.  Danke für diesen gelungenen Freitagabend
Aggi Bissels

Eine Reise in das Mittelalter und ein kleiner geschichtlicher Sprung von 500 Jahren in die Zeit von Martin Luther ließ die Zuhörer und Zuschauer mit Staunen, Ergriffenheit und Begeisterung zurück. Zwei Schauspielerinnen, die mit Gesang, dem gesprochenen Wort, untermalt mit musikalischer Begleitung durch das zarte Spiel der Laute, die Personen Hildegard von Bingen, Katharina von Bora und ihre Gefährtinnen verkörperten, wurden eins mit ihren Rollen. Das zurückhaltende Bühnenbild gab dem Abend das optische Ambiente und trug zu einem sehr gelungenen Abend bei.
Thomas Echelmeyer

 

Die Gruppe stellte zwei Frauen auf die Bühne, deren Leben rund 500 Jahre auseinander liegt: Hildegard von Bingen und Katharina von Bora. Der verbindende Gedanke: Diese beiden Frauen haben auf sehr unterschiedliche Weise die männerdominierte Kirche lebhaft und wirkungsvoll beeinflusst. Die beiden Zeiträume, das 11. und das 16. Jahrhundert, überzeugten  in den beiden Teilen der Aufführung in Sprache, theatralischen Mitteln und Gesang. Passend zur damaligen Zeit erklang sehr einfühlsam gespielte Musik auf den Zupfinstrumenten Theorbe und Laute. Abgerundet durch die perfekte Tontechnik und die Lichtgestaltung lassen den Abend ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Rosi Drießen

 

Eine insgesamt beeindruckende Darbietung  -  Mag sein, dass das Reformationsjubiläum für Katharina von Bora einen "Heimspielvorteil" hatte; ihre Darstellung hatte für uns eindeutig den größeren Elan und eine nachhaltige Wirkung  -  das Spiel auf den alten Instrumenten war sehr gekonnt und konnte auch die Ohren derer erfreuen, die sich sonst eher zu Klängen von E-Gitarren hingezogen fühlen  -  die technische Umsetzung der Darbietung ließ auch die Zuhörer in den hinteren Reihen alles mitbekommen, wobei Hildegard v. Bingen ihr zurückhaltendes Wesen auch in einer entsprechend leisen Ansprache zum Ausdruck brachte. 

Dieter und Brigitte Benthin

 

Ich war gefangen von der Anmut der 2 Frauen, aber mehr von ihrem mutigen Wirken in frühen Jahrhunderten. Auch ihr Glaube hat mich beeindruckt. Sie hatten eine ungewöhnliche Ausstrahlung. Der äußere Rahmen und die Musik waren wunderbar und gaben dem Stück die Besonderheit.

Lydia Ullbrich

 

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Okt. 2017

OT Wankum

65-jähriges Priesterjubiläum Pastor Derstappen 

Wankum. Folgender Brief erreichte uns vom ehemaligen Pfarrer Theo Derstappen. Er war von 1969 bis 1993 Pfarrer in St. Martin. Sein Dankesschreiben anlässlich seines 65-jährigen Priesterjubiläums wollen wir hiermit wiedergeben: 

Liebe Gratulanten,

„Zum Altare Gottes will ich treten, zu Gott der mich erfreut von Jugend auf.“ Mit diesen Worten begann zur Zeit meiner Priesterweihe jede Heilige Messe. IHM zu vertrauen und zu dienen war mein Verlangen.

Am 6. August 2017 durfte ich mein 65-jähriges Priesterjubiläum in der Kirche St. Josef zu Kempen feierlich begehen und acht Tage später in der Kapelle St. Peter die Oktav-Messe feiern. Diese war gleichzeitig meine letzte öffentlich gehaltene Messe. Dem HERRN sei Dank für alle seine Gnade.

Voll Freude durfte ich erleben, daß viele Gäste an den Jubiläums-Feierlichkeiten teilgenommen haben: Aus dem geliebten Broekhuysen, wo ich 12 Jahre Pfarrektor sein durfte, aus dem mir an das Herz gewachsene Wankum, wo ich 24 Jahre als Pastor wirken durfte, aus Kempen, in dem ich seit nunmehr 24 Jahren sonntags die Hl. Messe in der Kapelle St. Peter gefeiert habe und werktags im Hospital zum Heiligen Geist. In Kempen habe ich liebevolle Aufnahme und viel Unterstützung gefunden. Aus anderen Gemeinden kamen Verwandte, Bekannte und Freunde zu meinem Jubelfest.

Alles war bestens vorbereitet: Die Messgewänder lagen bereit, an Blumenschmuck und an ein vorzügliches Essen zum festlichen Empfang war gedacht, jede Kleinigkeit war im voraus überlegt. Schöner hätte ich mir diese Festtage nicht wünschen können.

Ich habe allen Grund, für soviel herzliche Zuneigung, wie sie mir an den Jubiläumstagen in persönlichen Begegnungen, in Briefen und Überraschungen entgegengebracht wurde, dankbar zu sein. Am liebsten würde ich jedem einzelnen Gratulanten die Hand geben und Dank sagen. Da mir das nicht möglich ist, bitte ich alle Gäste, diese Zeilen als die mir mögliche Weise des Dankes anzusehen.

Zugleich möchte ich mich bei all‘ denen bedanken, die im Laufe meines ganzen Lebens mich in vielfältiger Weise unterstützt und für mich gebetet haben.

Den Himmlischen Vater bitte ich, uns allen seine Gnade und seinen Segen in Fülle zu schenken.

In dankbarer Verbundenheit

Ihr Theo Derstappen

 

 

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Okt. 2017

OT Wankum

Nachruf Pfarrer Viktor Roeloffs

Am 25.September 2017 wurde unser ehemaliger Pfarrer von St. Martin Wankum, Viktor Roeloffs in Kleve beerdigt.

Er verstarb am 18. September im Alter von 88 Jahren. Pfarrer Roeloffs wurde am 27. Oktober 1928 in Sonsbeck-Labbeck geboren und empfing am 5. März 1955 in Münster die Priesterweihe.

Nach Kaplanzeiten in St. Klara Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen und als Vikar in Herten wurde er 1961 Subsidiar in St. Vincentius Dinslaken. Zeitgleich übernahm er die Aufgabe als Religionslehrer und Berufsschulpfarrer an den Kreisberufs- und Berufsfachschulen in Dinslaken. Zum Pfarrer und Propst in St. Mariä Himmelfahrt Kleve wurde Viktor Roeloffs 1970 ernannt, 1983 dann zum Kreisdechanten im Kreisdekanat Kleve.

Am 1. Adventssonntag 1993 wurde er als Pfarrer von St. Martin Wankum in seinen Dienst eingeführt. Hier wirkte er bis 1998.

Den Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde bleibt er als verständnisvoller, liebenswerter Zuhörer und guter Hirte in dankbarer Erinnerung.

Gedenke meiner – Beten wir füreinander

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Okt. 2017

OT Herongen

Einführung der neuen Messdiener

Am 07.Oktober wurden die neuen Messdiener (v.l.n.r.) Ner Degens, Fynn Grebbin, Nino Druyen, Aleksandra Kröl und Siria Ramirez in Herongen von Pastor Winschuh eingeführt. Auf ihren Dienst am Altar haben Pater Joseph, Florian Koppers, Martin Willen und Hannah Willen sie vorbereitet

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Okt. 2017

OT Wachtendonk

40 Jahre Leprahilfe in Wachtendonk

Unbeachtet von der breiten Öffentlichkeit ging Ende August in Pakistan eine Ära der Lepraarbeit spektakulär zu Ende. Der pakistanische Staat zeichnete die Arbeit einer verstorbenen, deutschen Lepraärztin mit einem Staatsbegräbnis aus.

Eine bedeutsame Verbindung bestand auch zum Niederrhein. In den 50er-Jahren begegneten sich während ihrer Studienzeit in Bonn, der Theologiestudent Heinz-Josef Sürgers aus Kevelaer und die Medizinstudentin Ruth Pfau aus Leipzig. Beide hatten die gleiche Vision: dem grausamen Schicksal Aussatz den Kampf anzusagen. Ruth Pfau hatte sich vorgenommen Lepraärztin zu werden. Heinz-Josef Sürgers sicherte ihr zu, er würde sie später, als Priester, zeitlebens unterstutzen, falls sie bei diesem Vorsatz bliebe.

Beide hielten Wort. Dr. Ruth Pfau ging 1961 für das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk (DAHW) in die Lepraarbeit nach Pakistan. Heinz-Josef Sürgers war als Kaplan in Kranenburg und Kalkar und Pfarrer in Homberg und Davos unermüdlich für die Sache von Dr. Ruth Pfau tätig. In der Kirche, in Gruppen, in Einzelgesprächen und bei Hausbesuchen überzeugte er durch sein Engagement für die Arbeit der Ärztin.

Ruth Pfau konnte in dem muslimischen Staat als Frau nicht alleine die Behandlung durchführen. Sie engagierte einen Leprahelfer mit dem sie die tagelangen, abenteuerlichen Reisen durch die pakistanische Bergwelt unternahm, wo der Fahrweg erst freigeräumt oder bei Kantenabbrüchen verbreitert werden musste.

Es blieb nicht bei einem Leprahelfer. Bald war es ein ganzes Netz von Helferinnen und Helfern, welches das ganze Land überzog.  Es wurde sogar das allgemeine Gesundheitssystem einbezogen. Frau Pfau genoss großes Ansehen in Pakistan und leitete zeitweilig sogar das Gesundheitsministerium.

Am 10. August 2017 verstarb Dr. Ruth Pfau 87jährig und erhielt für ihre, das Land Pakistan umfassende Arbeit mit den Leprakranken am 19. August in Karachi ein Staatsbegräbnis.

!000 Soldaten aller Waffengattungen säumten den Weg, den der Konvoi mit ihrem Sarg zur St. Patrick‘s Cathedral nahm, wo Ruth Pfau jeden Morgen um 6.00 Uhr an der Frühmesse teilgenommen hatte.

Erzbischof Joseph Couts leitete den Gottesdienst, an dem die pakistanische Öffentlichkeit teilnahm, vom Staatspräsidenten Mamnoon Hussain bis zum deutschen Botschafter Martin Kobler.

Der erste Leprahelfer Mervyn Lobo führt heute als Geschäftsführer die große Hilfsorganisation von Dr. Ruth Pfau und damit ihre Arbeit nahtlos weiter.

 

Zurück an den Niederrhein

Pastor Heinz-Josef Sürgers, der heute in Kevelaer im Ruhestand lebt, war nicht nur der unermüdliche Unterstützer von Dr. Ruth Pfau. Seine engagierte und überzeugende Öffentlichkeitsarbeit gab auch der Lepraarbeit am Niederrhein mächtigen Auftrieb. Von Kranenburg aus, wo sich der 1. Leprabasar etablierte, verbreitete sich die Leprahilfe im Kreis Kleve schnell nach Süden und erreichte schließlich auch Wachtendonk, wo ein kleiner Kreis von Frauen 1977 den ersten Basar ausrichtete. Schnell wuchs der Kreis der aktiven Frauen und auf dem Höhepunkt der Arbeit zählte die Leprahilfe Wachtendonk 26 Frauen.

Zusammen mit weiteren 12 Leprahilfe-Gruppen in Gemeinden des Kreises Kleve konnten durch die Basarerlöse ständig drei Leprahospitäler im indischen Bundesstaat Tamil Nadu finanziert werden (Kumbakonam, Nilakottai und Tuticorin). Der Wachtendonker Beitrag lag viele Jahre im Spitzenbereich.

Im Laufe der Jahre blieb auch dem Leprakreis Wachtendonk das Schicksal vieler Vereine und Organisationen nicht erspart: Überalterung. Nach 30 Jahren erfolgreicher Tätigkeit war es den wenigen, verbliebenen Frauen nicht mehr möglich weitere Basare durchzuführen. Das Ende?

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Wenn die Not am größten ist, kommt von irgendwo ein Lichtschein her. Dieses Sprichwort trifft leider nicht immer zu – wohl aber für die Leprahilfe in Wachtendonk.

 

Die Wende

Das jüngste Mitglied im Leprakreis, Hildegard Linßen, war gleichzeitig Vorstandsmitglied bei den „Rheinischen Landfrauen“, im Alltag Landfrauen genannt. Dort sprach sie über die Misere. Schnell war man sich einig. Man wollte einer solch wichtigen Initiative weiter eine Chance geben. Die Landfrauen beschlossen, die verbliebenen Frauen des Leprakreises zu unterstützen. Das tun sie jetzt schon seit 2008 - und wie!

Gleich beim ersten Bazar merkte man wohin die Reise gehen sollte: weg von der Handarbeit, durch Nähen, Stricken und Häkeln, hin zu vielseitigen bunten adventlich-weihnachtlichen Geschenkartikeln für die ganze Familie. Die Zäsur war hart, aber erfolgreich und vor allem: der wichtige Basarerlös für die Finanzierung der Leprahilfe blieb sichergestellt. In diesem Jahr findet diese Unterstützung nun schon zum neunten Mal statt - jedes Jahr mit neuen Überraschungen.

Einem Geheimnis des Erfolges der Landfrauen bin ich auf die Spur gekommen: ihre straffe Organisation. Beim Basaraufbau geht es zu wie bei Ameisen. Jede Frau kennt ihre Aufgabe. Ohne Anweisungen läuft ihre Tätigkeit ab. Nach zwei Stunden steht der Basar.

Der Leprakreis ist nicht die einzige Organisation, die die Unterstützung der Landfrauen erfährt. Sie stehen immer wieder bereit, wenn es um Gemeinde geht, z.B. bei Pfarrfesten oder anderen gemeinschaftsfördernden Anlässen. Zuletzt durfte das der Förderkreis Sobradinho ebenfalls erfahren. Als er mit der Bewirtung auf den Kirchplatz beim Begegnungsfest mit brasilianischen Besuch überfordert war, sprangen de Landfrauen ein. Es ist bekannt: Wenn sie „ja“ zu einem Projekt sagen, ist der Erfolg sichergestellt.                                                                        W. Wies

 

Wie könnte Dank für dieses Engagement aussehen?

·        Besuchen Sie den Leprabasar!

     Er findet am 26. November von 9.00 bis 17.00 Uhr  

     im Pfarrheim, Kirchplatz, statt.

·        Spenden Sie dem Basarcafé einen Kuchen!

     Er kann ab 8.30 Uhr im Pfarrheim abgegeben werden.

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Sept. 2017 

OT Herongen

Schlaue Füchse unterwegs   

Die Vorschulkinder der katholischen inklusiven Kindertagesstätte Maria Goretti  machten sich an einem schönen Mittwoch Nachmittag auf Wanderschaft . Anlass war die herzliche Einladung der Familie Schrievers, sich einmal ihren Hofladen, die Tiere und vor allem die Herkunft der Produkte gründlich anzuschauen. 

Die ersten Tiere ließen auch nicht lang auf sich warten. Herausgelockt mit Gras wollten die Hühner der Familie Schrievers doch auch mal wissen, wer sie da beim Mittagsschlaf in ihrem Stall stört. Anschließend durften wir auch Ziegen füttern und diese sogar streicheln. 

Nach einer kleinen Stärkung und spielen auf dem Klettergerüst, führten uns Ute und Bernd ins Gewächshaus. Dort wurde uns erst einmal erklärt, wie die Bewässerung der Tomaten funktioniert. Danach durften wir Tomaten in verschiedenen Reifestadien pflücken und fanden heraus, welche süß schmecken, aber auch welche noch bitter.

Auch Paprika durften wir probieren, hmmm, lecker. 

Vom Gewächshaus ging es dann aufs Feld, wo wir verschiedene Kohlsorten kennen lernten. Kürbisse gab es dort auch, jeder sah anders aus und manche wirklich witzig. 

Zum Abschluss unseres Ausfluges durften wir noch Blumen im eigenen Feld pflücken und machten daraus einen wunderschönen Blumenstrauß. 

Als Überraschung bekam jeder schlaue Fuchs, und auch die Erzieherinnen, ein kleines Körbchen mit Tomaten, Gurken und Paprika geschenkt.
Wir möchten uns dafür und für den liebevoll gestalteten Ausflug ganz herzlich bei Familie Schrievers bedanken. Es war eine sehr schöne Erfahrung und wir kommen gerne wieder. 

Kitateam Maria Goretti

 

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Sept. 2017

St. Marien

Glaubensboten am Wegesrand

Wer sich auf den Weg durch unsere Gemeinde macht, wird immer wieder mal auf sie stoßen, die Wege- und Hofkreuze, Bildstöcke und Kapellen, die unsere niederrheinische Landschaft bereichern. Mal sind sie Glaubenszeugen schlichter Frömmigkeit und mal sind sie dankbares Zeugnis erfüllter Fürbitten. Manchmal erinnern sie an dramatische Ereignisse und manchmal liegt Ihr Ursprung in den Jahrzehnten und Jahrhunderten verborgen. Immer sind sie Fingerzeige Gottes in der Landschaft, Hinweis auf den Glauben der Menschen damals wie heute. Schön ist es zu sehen, wie liebevoll sie errichtet und erhalten werden. Wie sehr sie, etwa zu den Maiandachten oder anderen Gelegenheiten, in das Gemeindeleben hineingenommen werden.
So etwa die Honnenkapelle, die dieser Tage mit großem ehrenamtlichen Engagement von Nachbarn und Schützen renoviert wird, oder auch die Laerheider Kapelle, wo so viele Blumen und Kerzen immer wieder von den Gebetsanliegen so vieler Menschen zeugen. Die Rochus-Kapelle, mit viel ehrenamtlicher Hilfe gerade auch von der Landjugend vor Jahren neu errichtet und bis heute betreut. Die altehrwürdige Amandus-Kapelle, in den letzten Jahren renoviert und von Menschen aus Nachbarschaft und der Bruderschaft in Stand gehalten, sie alle sind zu nennen. Sie zeugen davon, wie viele Menschen sich für unsere Glaubenszeugnisse am Wege im Stillen immer wieder einsetzen. Gerade in unserer Zeit ist das so wenig selbstverständlich und als Zeichen in eine säkulare Umwelt hinein doch so wichtig. Mit großer Dankbarkeit blickt unsere Pfarrgemeinde darauf.

Im zurückliegenden Jahr konnten drei weitere Wegmarken des Glaubens in den Kreis unserer Wegkreuze und Bildstöcke zurückkehren. Den Eingang des Pfarrhauses in Wachtendonk bereichert jetzt ein steinernes Grabkreuz aus dem Jahr 1636, das sich bei Aufräumarbeiten im Schuppen des Pfarrhauses wiederfand.
In Wankum stiftete im Jahr 1966 Frau Gertrud Hames vom Lounhof ein Mosaikbild der heiligen Maria Goretti für den Kindergarten. Gestaltet wurde es von der Künstlerin Lucy Vollbrecht-Büschlepp aus Bocholt und hergestellt in der Glaswerkstatt Derix in Kevelaer. So berichtet es das Pfarrarchiv. Stark beschädigt, musste das Bild im vergangenen Jahr zunächst gesichert werden und konnte jetzt wieder seinen Platz an der Kindertagestätte Maria Goretti finden. Erweitert wird das Bild demnächst noch um ein Hinweisschild auf die Kindertagesstätte Maria Goretti. Für dessen Erstellung danken wir dem diesjährigen Wankumer Königstrio König Guido Küsters und seinen Ministern Norbert Koenen und Harald Pasch.

Durch einen glücklichen Zufall hat sich in Herongen ein Grabkreuz der Familie Jakobs erhalten. Mündlicher Überlieferung nach wurde es zum Ende des 19. Jahrhunderts von Schmiedemeister Jakobs in seiner Schmiede an der Niederdorfer Straße geschmiedet und ist ein beeindruckendes Beispiel damaliger Handwerkskunst. Nach Veränderungen auf dem Friedhof wurde das Kreuz entfernt und lagerte bei Familie Tissen in Herongen. Die Heronger Josef Tissen, Herman van der Giet, Franz Schmitz und Matthias Willen nahmen sich in den vergangenen Wochen in zahlreichen Arbeitsstunden seiner an. Nun hat das Kreuz seinen Platz neben der alten Kirche gefunden und markiert den ehemaligen Friedhof. Am Sonntag, 5. November 2017, wird es nach der Sonntagsmesse eingesegnet.

Der aufrichtige Dank unserer Pfarrgemeinde gilt allen Helferinnen und Helfern, die sich die Bildstöcke, Wegekreuze und Kapellen in St. Marien so sehr zu Herzen und sich Ihrer so liebevoll annehmen. So viele wären hier zu nennen. Sie helfen mit, Glaubenszeugen zu erhalten, Kulturgut zu bewahren und den Menschen kleine Orte der Ruhe, der Besinnung und des Gebetes zu schaffen. Danke dafür und im Wortsinne „Vergelt´s Gott“!

                         

Bildstock Wankum         Kreuz Herongen          Kreuz Wachtendonk

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Sept. 2017

St. Marien

Verabschiedung Peter Dieser

Im Familiengottesdienst am 3. September verabschiedete die Pfarrgemeinde St. Marien ihren langjährigen Küster und Organisten Herrn Peter Dieser in den Ruhestand. Seit 1998 hat Herr Dieser die Gemeinde musikalisch auf ihren Wegen begleitet. Für die äußeren Belange der St. Michael-Kirche in Wachtendonk trug er über lange Zeit, unterstützt von seiner Ehefrau, die Verantwortung. Die Pfarrgemeinde dankt Herrn Dieser für seine Dienste und wünscht ihm und seiner Familie alles Gute. Auf Herrn Diesers Erfahrung auch in seinem Ruhestand vertrauen zu können, ist eine erfreuliche Unterstützung.    Hrrt

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Aug. 2017

St. Marien

Pilgerfahrt nach Moresnet

Eigentlich gehört zur Banneux-Pilgerfahrt auch immer ein Abstecher nach Moresnet um dort den imposanten Kreuzweg zu gehen und zu beten. Doch das Wetter machte der Gruppe im Mai einen Strich durch die Rechnung. Somit kam der Vorschlag im Juli eine eigene Fahrt nach Moresnet anzubieten. Diesem Angebot folgten rund 30 Pilger. Und dieser Ausflug hat sich gelohnt! Um 13.00 Uhr startete der Bus Richtung Belgien. Im Pilgerort angekommen wurden wir von den Mitgliedern der „Privaten Vereinigung von Gläubigen“ empfangen, die seit 2014 das ehemalige Franziskaner-Kloster übernommen haben.

Diese Vereinigung ist aus Maastricht, deren Haupthaus mittlerweile in Remagen ist. Bei Kaffee und Kuchen erfuhren wir Einiges zum Kloster. Danach ging es gut gestärkt Richtung Kalvarienberg – dem Kreuzweg.

Die Marienverehrung geht auf eine Begebenheit zurück, die sich Mitte des 18. Jahrhunderts ereignet haben soll. Der Junge Peter Arnold Frank litt an Epilepsie. Da die Anfälle anhielten, bat er jemanden, ihm eine Marienfigur aus Aachen mitzubringen. Er errichtete einen Bildstock an einer Eiche. Dort betete er sehr viel und die Anfälle ließen nach. Das Gnadenbild hat er während der französischen Revolution versteckt. Als er es am Ende des Aufstandes wieder an den Ort bringen wollte, war das Versteck leer und die Marienfigur hing bereits wieder an dem alten Platz. Zudem soll eine Viehseuche abgewendet worden sein, weil die Landwirte zu dem Gnadenbild pilgerten. So entstand schließlich der Pilgerort, in dem viele Heilung und Hilfe erbeten. Anstelle der Eiche steht dort nun eine sehr schöne Wallfahrtskirche.

Der Kalvarienberg – der Kreuzweg mit seinen schön angelegten Stationen in einer Parkanlage, die zur Einkehr und Ruhe einlädt, entstand 1894. Durch die Führung bekamen wir viele kleine Einzelheiten erklärt, die bei einem bei normaler Begehung gar nicht ins Auge fallen. Die beiden Herren, die uns an diesem Mittag begleitet haben, hatten sehr viel Wissen rund um Moresnet im Gepäck und vermittelten uns dieses in so wunderbarem Deutsch mit französischem Akzent. Natürlich wurde der Kreuzweg auch gebetet.

Den Abschluss bildete eine Messfeier in der Wallfahrtskirche, die Pastor Winschuh zelebrierte. Dieser schöne Tag wird vielen mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben!

Vielen Dank für die tolle Vorbereitung an Hubertine und Herbert Bosch! 

Christa Strumpen

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Juli 2017

OT Herongen

Gemeinsam am Reich Gottes bauen

Einstand in die Partnerschaft Cristo Vive – St. Marien: Schwester Karoline in Herongen 

Seit April 2016 besteht die Partnerschaft mit der Fundación Cristo Vive und unserer Gemeinde, die schon seit vielen Jahren von einigen Gemeindemitgliedern gelebt wird, offiziell.

Am 18.Juni konnte Schwester Karoline Mayer, die Gründerin verschiedener Basisgemeinden in Santiago sowie der Dienste von Cristo Vive, seit vier Jahren erstmalig wieder Herongen besuchen und damit nochmals die Partnerschaft besiegeln.

 

In der hl. Messe predigte sie zu dem Thema, was die frohe Botschaft Jesu für die Armen in Lateinamerika in deren Leben bedeutet und wie sie uns mit ihnen verbindet. 

Deutlich kommt dies zum Ausdruck in dem Arpilleras-Bild, gefertigt in den Frauenwerkstätten der Fundación in Santiago, das Schwester Karoline der Gemeinde schenkte und das nun im Heronger Pfarrheim seinen Platz gefunden hat:
 

Vertieft und mit weiteren Informationen über die Theologie der Befreiung in Lateinamerika untermauert wurde das Thema bei dem anschließenden Vortrag von und dem Gespräch mit Schwester Karoline im Pfarrheim.

Mit zahlreichen Bildern, interessanten Informationen und ihrer großen Energie und vielen Umarmungen beeindruckte Schwester Karoline die Anwesenden sehr: Auf dass die Solidarität und die Partnerschaft weiter wachsen.

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Juli 2017

OT Wachtendonk

Forscherfest in der Kath. Kita St. Marien in Wachtendonk

Am Anfang ging es mir wie Tommy und Annika, den Freunden von Pippi Langstrumpf, als diese ihnen mitteilte, dass sie nun gemeinsam Sachensucher spielen sollten.  Pippi sagte: „ Was ihr machen wollt, weiß ich nicht. Ich werde jedenfalls nicht auf der faulen Haut liegen. Ich bin nämlich ein Sachensucher, und da hat man niemals eine freie Stunde.“

Auf einem Aushang in unserer Kath. Kita St. Marien hatte ich gelesen, dass dort am 15.07. ein Forscherfest stattfinden sollte. Auch wenn ich mir darunter zunächst nicht so viel vorstellen konnte, zumal diese Veranstaltung vier Stunden dauern sollte, nahm unsere Familie daran teil, was sich als goldrichtig erwies. Nicht zuletzt, weil unsere Salatschleuder dank eines Experimentes mit Farbe nun kein „Hinterste-Ecke-Schrank-Dasein“ mehr fristet.

Den schönen Auftakt des Festes bildete das Team der Zwergenandacht in der Kirche. Hier wurden alle schon durch die Worte des Pastor Robert Winschuh, schöne Lieder, aber auch ein kurzes Theaterstück, in dem Pippi Langstrumpf ihren Freunden erklärt, was ein Sachensucher macht, eingestimmt. Nach der Andacht ging es rüber in die Kita, wo jedes Kind einen eigenen, mit Liebe gebastelten, Forscherpass ausgehändigt bekam. In diesem konnten an den einzelnen Stationen Stempel gesammelt werden. Wir starteten mit einem kleinen Versuch, der auch uns Erwachsene verblüffte: Gibt man eine Schicht Zimt auf ein Glas mit Wasser, so kann man seinen Finger kurz in das Glas eintauchen, ohne dass dieser nass wird. Ohne jedes Experiment einzeln erklären zu wollen, kann ich festhalten, dass es sich bei allen eingesetzten Mitteln um Utensilien handelt, die in fast jedem gewöhnlichen Haushalt zu finden sind und die Versuche dementsprechend einfach nachgemacht werden können. Besonders hervorheben möchte ich ein Gemisch aus Wasser und Speisestärke. Hiermit konnten die Kinder nach Herzenslust matschen. Bei stetigem Formen entstand eine kneteähnliche Masse. Sobald das Kind die Hände jedoch ruhig hielt, verflüssigte sich diese wieder und lief aus den Händen heraus. Die Kinder klebten an dieser Station wie ein Magnet und ich bin mir sicher, dass die meisten Erwachsenen, mich natürlich eingeschlossen, gerne mitgeknetet hätten. Das wohl leckerste Experiment war die eigene Herstellung von Eis. Mit ein wenig Erwachsenenhilfe beim Rühren, konnten die kleinen Forscher ihr eigenes Erdbeer- oder Schokoladeneis herstellen. Für das leibliche Wohl war ohnehin gut gesorgt. Dank zahlreicher Kuchenspenden konnte man sich eine kleine Schaffenspause bei Kaffee und Kuchen oder aus einer Wurst im Brötchen gönnen. Die Kinder hatten zusätzlich die Möglichkeit, ihr eigens kreiertes kleines Monster aus Obst, Mandeln und etwas Schokolade zu genießen. Zu guter Letzt duften die Forscher sich gegen Vorzeigen des an allen Stationen abgestempelten Passes eine kleine Überraschung abholen. Mit dieser Tüte und einer weiteren Errungenschaft, einem aus rotem Eis gehämmerten Flummi, gingen wir zufrieden nach Hause.

In der kleinen Überraschungstüte befanden sich die Anleitung sowie der Teebeutel für einen weiteren Versuch: Ein leerer, an der richtigen Stelle entzündeter Teebeutel, sollte sich angeblich mit viel Glück bis weit nach oben erheben. Da wir eine angebrannte Decke befürchteten, setzten wir uns vorsichtshalber, aber nicht weniger andächtig, auf den Küchenboden und waren hocherfreut, als auch dieser Versuch glückte.

Danke an das Team der Kath. Kita St. Marien. Es war ein toller Tag für die ganze Familie… und Pippi hätte sicherlich auch ihren Spaß daran gehabt!

     

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Juli 2017

St. Marien

Besuch aus Sobradinho

Adios, amigos! 

Unsere brasilianischen Freunde sind wieder gut in Sobradinho angekommen. Wir haben gemeinsam schöne und eindrucksvolle Tage mit ihnen verbracht. 

Nach einem Antrittsbesuch bei Pastor Winschuh und Bürgermeister Aengenendt machten wir einen Ortsrundgang, damit die Gäste sich in den folgenden Tagen in Wachtendonk zurechtfinden konnten.  

Es war uns wichtig, ihnen die sozialen Einrichtungen des Ortes zu zeigen. So besuchten wir den Marien-Kindergarten, das St.Josef-Stift, die Flüchtlingsunterkünfte und das Curanum. Auch eine Fahrt zum Kloster Steyl interessierte die Besucher. Wir nahmen jeweils mit einigen Begleiterinnen am gemeinsamen Mittagessen teil, das wir nicht zu bezahlen brauchten. Vielen Dank für die Gastfreundschaft! Die Gäste nahmen beste Eindrücke mit. Leider fehlt in Sobradinho das Geld, um die Räume auch nur annähernd so wohnlich und komfortabel auszustatten. 

Am 1. Wochenende war Wankumer Kirmes, ein Ereignis, das wir nicht versäumen durften. Die vielen Schützen schon morgens im Gottesdienst, die prächtigen Uniformen und Kleider, die zahlreichen Musikkapellen – das kennt man in Brasilien nicht. Die Gäste waren begeistert. 

Wir besuchten gute Bekannte in Aachen und nahmen am Mittagsgebet im Kölner Dom teil, bevor wir die Schlösser an der Hohenzollernbrücke zählten (!) und im Kaufhof ein paar Souvenirs besorgten.

Wir bestaunten die Unmengen Tomaten bei Hoffmann und schlenderten über den Kempener Wochenmarkt. In Kevelaer nahmen wir am Pilgergottesdienst teil.  

Am Freitag fand der Gemeindeabend statt. Einige Frauen aus dem Kirchenchor hatten kleine Häppchen und Picker vorbereitet. Die bunten Kleinigkeiten waren eine Augenweide und eigentlich zu schade, um gegessen zu werden. Herzlichen Dank für all die Mühe! Dazu gab es das Nationalgetränk der Brasilianer: Caipirinha. Marta, die Leiterin des Kindergartens, zeigte viele Fotos, so dass wir einen Eindruck erhielten, wofür unsere Spenden verwendet werden.  

In einem festlichen Gottesdienst am Sonntag mit den beiden Priestern und Chorios wurden Geschenke ausgetauscht. Die Brasilianer brachten ein besticktes Altartuch und Pastor Winschuh überreichte eine Regenbogenstola an Padre Valmir für die Gemeinde Sankt Franziskus. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben! 

Nach der hl. Messe standen die Wachtendonker Landfrauen schon an den Türen mit appetitlichen Schnittchen und kühlen Getränken, damit sich niemand verdrücken konnte. Bei dem herrlichen Wetter nahmen viele an den Tischen Platz und die Stimmung stieg, wie wir es erhofft hatten. Der Kindergarten, der Kinderchor und das Trommlerkorps trugen wesentlich zur guten Atmosphäre bei. Die Musikeinlagen haben allen viel Freude gemacht. Wir bedanken uns herzlich! Es war ein Beispiel dafür, wenn sich viele engagieren, kann ein Fest gelingen.

Später verabschiedeten sich nach und nach die Leute und spazierten zum Bücherbummel. Auch wir gingen mit den Gästen zum Stand, an dem Bücher für unsere Partnergemeinde verkauft wurden. Wir wollten ihnen zeigen, woher u.a. das Geld kommt, das wir an sie überweisen. Die beiden Damen Marta und Teresinha stellten sich für eine Weile hinter den Büchertisch. Das war eine gute Reklame und lockte viele Interessenten an. 

Am letzten Tag besuchten wir noch Pastor Lamers in Dingden, der zweimal mit in Brasilien war. Er zeigte uns sein Pfarrhaus und die schöne Kirche. Es gab viel zu erzählen.

In der Nacht begleiteten Dina da Costa Ramacher und ich die Brasilianer mit dem Zug zum Flughafen Frankfurt. Nach einem herzlichen Abschied konnten wir erleichtert nach Hause fahren. 

Beinahe hätte ich vergessen, die drei Dolmetscherinnen zu erwähnen, die uns an mehreren Tagen begleiteten, wenn Dina arbeiten musste. Ohne Frau Da Costa, Dinas Mutter, Alice und Sao, zwei Portugiesinnen aus Kempen, hätten wir keine Gespräche führen können, da die Brasilianer nur Portugiesisch sprechen.  

Es ist fast unmöglich, allen einzeln zu danken, die zum Gelingen des Partnerschaftsfestes beigetragen haben. Ohne ihre Hilfe hätten wir das nicht geschafft. In Brasilien sagt man: Muito obrigado! Herzlichen Dank! 

Zum Schluss noch ein Gedanke zur Partnerschaft. In unserer gewalttätigen, friedlosen Zeit ist eine Partnerschaft ein Beitrag zum Frieden. Auf Freunde schießt man nicht. Wir wollen unsere Freundschaft weiterhin pflegen und vertiefen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe. 

für den Sobradinho Kreis

Ursula Mueser

                           

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Juni 2017

St. Marien

Kaffee unterm Turm in St. Michael und in St. Martin

Petrus meinte es gut mit uns am 11.6. und so konnten wir zu unserem Kirchenkaffee dieses Mal auf den Kirchplatz einladen. 30 Leute blieben noch eine Weile und kamen rasch mit den Seelsorgern und miteinander ins Gespräch. Alle finden, dass es eine richtig gute Einrichtung ist. Auch am 23.7. nahmen viele die Einladung zum Gespräch in St. Martin wahr.

Herzliche Einladung weiterhin zu unserem Kaffee unterm Turm in allen 3 Gemeindeteilen. Die Termine finden Sie immer in der Gottesdienstordnung. Hier vorab schon mal die nächsten Termine. St. Michael 3.9., St. Martin 8.10. und St. Amandus. 5.11.

Für den Pfarreirat

Margret Herzog

         

 

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Juni 2017

St. Marien

Gemeindeversammlung

Mehr als 60 Teilnehmer waren der Einladung des Pfarreirates zur Gemeindeversammlung in den Wachtendonker Bürgersaal gefolgt. Nachdem einige Mitglieder des Pfarreirates die Leitsätze des Pastoralplans nochmals kurz vorgestellt haben und wir uns bei einem vorzüglichen Imbiss stärken konnten, machten wir uns an das eigentliche Kernelement des Abends:  

In Tischgruppen zwischen fünf und zehn Personen konnten wir unsere Gedanken dazu austauschen, wie wir unsere Pfarrgemeinde St. Marien aktuell wahrnehmen, was uns bewegt und welche Gedanken wir mit Blick auf die Zukunft unserer Pfarrgemeinde haben. Beim anschließenden Zusammentragen der Ergebnisse im Plenum kristallisierten sich einige Themen heraus, die an vielen Tischen diskutiert worden waren, z.B.  

· „Das Angebot unserer Pfarrgemeinde ist sehr vielfältig. – Wie können wir die jeweiligen Zielgruppen noch besser erreichen? Wie erreichen wir auch Mitchristen, die nicht zum „Harten Kern“ der Gemeinde gehören.“

· „Passt unser Gottesdienstangebot noch zu den nach wie vor sinkenden Kirchenbesucherzahlen? Wie geht es den Seelsorgern damit?“

· „Wie können wir das Gemeinschaftserlebnis der Eucharistiefeier stärker, z.B. durch Konzentration auf weniger Gottesdienste oder durch räumliche Veränderungen im Kirchenraum?“

· „Wie sieht die Situation der Messdiener aus? Wie häufig ist der einzelne eingeplant? Wie rücken die Messdienergruppen der drei Gemeindeteile enger zusammen?“

 

Neben den Aspekten, die an nahezu jedem Tisch behandelt worden waren, gab es weitere Einzelaspekte, die ebenfalls vom Plenum interessiert aufgenommen wurden, z.B.  

· „Wie kann die Anbindung des St.-Josefs-Stifts an die Pfarrgemeinde verstärkt werden?“  

· „Wie nehmen wir die caritativen / sozialen Aspekte unseres Christseins stärker in den Blick?“  

· „Wie können wir Gott als Vater und Mutter verehren und anbeten und über das rein männlich geprägte Bild hinausgehen?“ 

Da der gesetzte Zeitrahmen angesichts der Fülle von Themen, die die Gemeindemitglieder bewegten, bereits deutlich überschritten war, brachte Frank Ingendae den Koffer, der bereits auf dem Neujahrsempfang angesprochen worden war, sehr passend ins Spiel und erklärte, dass ersten kein Thema verloren gehen solle, aber zweitens die hauptamtlichen Seelsorger den Koffer auch nach wie vor nicht allein tragen können.

Die diskutierten Themen werden daher nun durch den Pfarreirat aufgenommen und in geeigneter Weise weiter bearbeitet, gerne weiterhin unter reger Beteiligung der Gemeindemitglieder.

Zum Abschluss des Abends haben wir uns wortwörtlich „auf den Weg“ gemacht und die Osterkerze in einer kleinen Prozession vom Bürgersaal in die St. Michael-Kirche zurückgebracht.

Allen, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott.

Klaus Minten

                                           

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Juni 2017

OT Wankum

Einen ganzen Vormittag durften alle Kinder und Erzieherinnen der katholischen inklusiven Kindertagesstätte Maria Goretti Wankum, Bauernhofluft schnuppern.

Herzlich eingeladen von Familie Zanders, machten sich montags die kleinen und mittwochs die grossen Kita-Kinder auf den Weg nach Müllem.

Im Kuhstall angekommen, durften die Kleinen hautnah die Geburt eines Kälbchens erleben. Nach etwas Geburtshilfe von Bauer Helmut, war das Kleine schnell wohlauf und wurde direkt auf den Namen „Maria Goretti“ getauft.

Gestärkt mit frischer Kuhmilch und Kakao, durften die Kinder mit Bäuerin Renate Kartoffeln ernten, Futter für die Kühe mischen und diese direkt füttern.

 

Danach durften die Kinder „Kuh spielen“ und sich die Melkmaschine anschauen. Ein Highlight für die Kinder waren auch die so genannten Iglus, in denen die Kälbchen für ca. zwei Wochen wohnen dürfen.

Dann blieb den Kindern noch Zeit, Fragen zu stellen und im Kuhstall die Strohburg zu erklimmen.

Als Überraschung gab es für jedes Kind einen witzigen Trinkbecher in Euter-Form. Diese wurden von der Molkerei Arla, die von Familie Zanders mit Milch beliefert wird, gesponsert.

Vielen Dank an Familie Zanders für den schönen Tag auf dem Bauernhof, wir haben viel gelernt und es hat allen super gut gefallen. J

 Kita-Team Maria Goretti

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Juni 2017

OT Wachtendonk

Kaffee unterm Turm in St. Michael

Petrus meinte es gut mit uns am 11.6. und so konnten wir zu unserem Kirchenkaffee dieses Mal auf den Kirchplatz einladen. 30 Leute blieben noch eine Weile und kamen rasch mit den Seelsorgern und miteinander ins Gespräch. Alle finden, dass es eine richtig gute Einrichtung ist. Herzliche Einladung zu unserem Kaffee unterm Turm in allen 3 Gemeindeteilen. Die Termine finden Sie immer in der Gottesdienstordnung.

Für den Pfarreirat

Margret Herzog

         

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Juni 2017

OT Wankum

Riders- und Landjugendparty 

Die KLJB Wankum und der Reitverein Prinz zu Hohenlohe Wankum hatten am Samstag den 03.06.2017 zur Riders- und Landjugendparty eingeladen.

Trotz des unsicheren Wetters kamen viele Besucher. Auch als der Regen am späteren Abend stärker wurde und nicht mehr aufhörte wurde weiter bis spät in die Nacht getanzt, gefeiert und gelacht.

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Besuchern bedanken: Ihr ward spitze und es hat sehr viel Spaß gemacht mit euch zu feiern.

Unser DJ Dominik Schoofs spielte bis spät in die Nacht quer Beet alles von Schlager bis Charts und auch die Musikwünsche unserer Gäste erfüllte er gerne.

Es war ein rundum gelungener Abend der durch viel Unterstützung durch ansässige Vereine, Unternehmen und Familien von Landjugendmitgliedern nicht möglich gewesen wäre.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle rechtherzlich bedanken.  

      

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